22.09.2019 - 10:05 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Zu Pyramiden und Bergmassiven

Vielseitig präsentierte sich Südtirol den Besuchern aus Nordbayern. Bei der BRK-Herbstfahrt standen malerische Altstäde, Almen, Pässe, Seen und natürlich ein Törggelenfest im Programm.

Die Teilnehmer an der Herbstfahrt des Roten Kreuzes.
von Autor HÄProfil

Mit 47 Teilnehmern startete die von Erwin Steiner organisierte Herbstfahrt des Roten Kreuzes nach Südtirol. Bei der Anreise wurde in Wolfratshausen eine Frühstückspause eingelegt, bevor die Fahrt über Mittenwald und Innsbruck entlang der Eisack zur drittgrößten Stadt Südtirols, nach Brixen, ging. Genügend Zeit war zur Besichtigung des Doms mit dem Kreuzgang und seinen wunderschönen prachtvollen Gewölbefresken sowie der schönen Altstadt eingeplant. Weiter ging die Fahrt zur Seiseralm nach Compatsch zum Hotel Piccolo Sciliar in rund 1800 Metern Höhe, wo die Reisegruppe untergebracht war.

Serpentinenfahrten

Bei der Anfahrt zum Hotel gab es bereits einen Vorgeschmack auf die bevorstehenden Serpentinenfahrten in den nächsten Tagen. Höhepunkt am zweiten Tag war die Fahrt zum Ritten. Von einem sachkundigen und gut gelaunten Reiseleiter wurde ein Wunder der Natur, die vielen teilweise bis zu 30 Meter hohen Erdpyramiden, erklärt. Ein weiteres Reiseziel an diesem Tag war eine Weinkellerei in Eppan. Nach der Besichtigung und sachkundigen Führung durch die Weinkeller ging es zur fröhlichen Weinprobe mit entsprechender Jause. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter zum Kalterer See. Der 1,47 Quadratkilometer große See ist von Weingärten und Obstbäumen gesäumt. Reichlich Sonne getankt, ging es über Bozen wieder zum Hotel zurück.

Am Freitag stand die große Dolomitenrundfahrt auf dem Programm. Über Bozen ging es ins Eggental und weiter nach Welschnofen zum Karersee und zum Karerpass, vorbei am Rosengarten mit über 3000 Metern Höhe und dem Latemargebirge ins Fassatal nach Canazei und weiter zum Pordoipass beziehungsweise Pordoijoch. Eingerahmt von beeindruckenden Bergmassiven, wurde dort die Mittagspause gemacht. Weiter ging die Fahrt über Arabba den Campolongopass nach Corvara über den Grödner Pass beziehungsweise Grödner Joch nach Wolkenstein, St. Christina, und weiter nach St. Ulrich. Zum Abschluss wurde noch eine Holzschnitzerei besucht. Dann ging es über Kastelruth wieder zurück zum Hotel in Seis am Schlern.

Zum "Tor der Dolomiten"

Von herrlichem Sonnenschein geweckt, ging es dann in den vierten Tag. Auf dem Programm standen Stadtführungen in Bozen, "dem Tor der Dolomiten", zwischen den Flüssen Talfer und Eisack, mit seiner herrlichen Altstadt, dem Dom am Waltherplatz und dem Obstmarkt sowie in Meran mit seinem historischen Stadtkern, der sich um den Dom und die Laubengasse gruppiert. Man hatte genügend Zeit, um all die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Am Abend fand im Hotel ein zünftiges Törggelenfest statt.

Am Sonntag hieß es nun Abschied nehmen von den Bergen, ein nochmaliger Stopp in Pertischau am Achensee mit einer dreiviertelstündigen Schifffahrt nach Achenkirch (Scholastika) wurde eingelegt, bevor die Heimreise fortgesetzt wurde. Ein großes Lob gabt Busfahrer Rene, der die Reisegruppe diese fünf Tage sicher durch die Bergwelt der Dolomiten mit unzähligen Serpentinen chauffiert hatte. Viele Ziele für nächstes Jahr wurden vorgeschlagen, worauf sich die Reiseteilnehmer schon jetzt freuen.

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