14.05.2020 - 13:37 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Sieben Parkplätze für die Anwohner

Zur ersten Sitzung trafen sich die Mitglieder des neuen Bau- und Umweltausschusses im großen Saal des Rathauses in Tirschenreuth. Dabei war die Parksituation im Ort bestimmendes Thema.

Noch sind die Parkplätze für Kurzzeitparker ausgewiesen. Das soll sich aber ändern. Künftig wird dies eine Anwohnerparkzone. Das hat der Bau- und Umweltausschuss einstimmig beschlossen.
von Vanessa Lutz Kontakt Profil

Als reine "Herrenrunde" tagte der Bau- und Umweltausschuss im großen Saal des Rathauses. In Zeiten der Coronakrise bietet der Raum den nötigen Abstand. Bürgermeister Franz Stahl (CSU) begrüßte den neu zusammengesetzten Ausschuss, für Konrad Zandt (CSU) war Hans Gmeiner mit dabei.

Insgesamt diskutierten die Mitglieder fünf Tagesordnungspunkte, einer davon: eine neue Anwohnerparkzone in der Innenstadt. In der Hochwartstraße sollen an der Ostseite kostenlose Anwohnerparkausweise bereitgestellt werden. Sieben Parkplätze sollen zur Verfügung stehen. Es gebe dort sehr viele Wohngebäude, sagte Stahl. "Wir müssen den Anwohnern eine Möglichkeit zum Parken geben." Auch Alfred Scheidler (CSU) befürwortete die Anwohnerparkzone. "Die Parkplatzsituation ist da kritisch!" Man könne den Anwohnern nicht zumuten, dass sie am Kettelerhaus parken müssen.

"Freilich", sagte Stahl, "gibt es immer gewisse Herausforderungen, wenn man im Zentrum wohnt". Er selbst wohne in der Altstadt, dort seien auch Anwohnerparkplätze vorhanden. Ein Parkausweis bedeute aber nicht automatisch, dass der Anwohner ein Recht auf einen fest reservierten Parkplatz habe, machte Stahl klar. Die Anwohner würden sich aber aus seiner Erfahrung heraus "sehr harmonisch und kollegial" einigen. "Aber es ist unsere Herausforderung, dass wir dezentrale Parkmöglichkeiten schaffen."

Schließlich wurde die Parkplatz-Diskussion im Ausschuss allgemeiner. Scheidler fragte, wie es mit den Parkplätzen bei der ehemaligen Fronfeste aussehe: "Ist das angedacht für Parkplätze für das Museum?" Bürgermeister Stahl antwortete, die Parkzonen seien für die Studenten angedacht. Das müsse aber noch entsprechend beschildert werden. "Prinzipiell", sagte Stahl, sei die Stadt auf der Suche nach Parkplätzen für die Allgemeinheit. Aber: "Luftparken ist noch nicht erfunden." Die Stadt tue, was möglich sei. "Die Parksituation soll in diesem Bereich entschärft werden."

Ein neues Ufer für den Mühlbach

Tirschenreuth
im blickpunkit:

Übergangsverkehrsinsel und Breitbandausbau

Schnelles Internet und eine Verkehrsinsel auf der Mähringer Straße waren weitere Themen am Dienstag in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Kanalsituation am Ziegelanger: Die Bewertung ist abgeschlossen. Geplant ist die Vorstellung für die Sitzung im Juli.

Breitbandausbau: Das sei ein "sehr schwieriges Thema", sagte Stadtbaumeister Andreas Ockl. Das erste Angebot sei schon gekommen. Probleme bereiteten jedoch die Fristverlängerungen der Anbieter, weil sie keine Baufirmen finden.

Neugestaltung des Parkplatzes an der Mähringer Straße: Mit der Neugestaltung soll laut Bürgermeister Franz Stahl eine "Übergangsverkehrsinsel" vom Landratsamt zum Parkplatz geschaffen werden. In dieser Maßnahme soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit berücksichtigt werden. "Ich hoffe", so Stahl, "dass das nicht zum St.-Nimmerleinstag verschoben wird." (vlu)

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