Rund um das augenfällige Bauwerk sprenkeln orange Flecken die kohlefarbene Holzverkleidung. Grund zur Sorge, dass der natürliche Baustoff für eine ungewollte Optik sorgt, besteht laut Planer Peter Brückner nicht.
Es sei eben schlicht Natur, die hier ihre Finger im Spiel hätte. Und im Laufe der Zeit würden diese hellen Stellen nachdunkeln, also zunächst grau und dann schwarz werden. Wie halt bei Scheunen, die aus Fichtenholz gebaut sind, verweist der Architekt auf allgemein bekannte Konstruktionen. Die derzeitigen Flecken in der Holzverkleidung außen am neuen Feuerwehrhaus bringen den Planer nicht aus der Fassung. Das sei durchaus normal, attestiert der Fachmann und verweist auf den Vorgang der Karbonatisierung, der zum "besten Schutz" der Bretter angewandt worden sei. Dabei würden die Bretter im industriellen Vorgang "beflammt" und somit optimal geschützt.
Bei dem Verfahren würde allerdings nicht auf die Beschaffenheit der Fichtenbretter Rücksicht genommen. Und im Bereich der Äste, weiß Architekt Brückner, würden die dichteren Fasern für hellere Flächen sorgen. Der Schutz sei dadurch aber nicht beeinträchtigt. "Das ist bei einem Naturprodukt halt so", gibt sich Brückner unaufgeregt. Die Zeit würde hier letztlich für eine einheitliche Optik sorgen, über Grau zu Schwarz.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.