Eher mau war das Interesse der Bürger an der „Großen Kundgebung“, zu dem die AfD am Sonntag auf den oberen Marktplatz in Tirschenreuth eingeladen hatte. Der angekündigte AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla musste kurzfristig seinen Termin in Tirschenreuth absagen, weil er im Stau festsaß und um 16 Uhr schon einen weiteren Termin in Ingolstadt hatte. So konnte Landtagsabgeordneter Roland Magerl nur die beiden Bundestagesdirektkandidaten Manfred Schiller (Weiden) und Rainer Rothfuss (Lindau) begrüßen.
Natürlich sprachen die beiden Direktkandidaten viele Themen an, wobei Corona doch ein Hauptthema war. Rainer Rothfuss verwies darauf, dass es Viren schon langer als Menschen gebe. Die Politik der Altparteien spalte die Gesellschaft. "Was ist denn das für eine Freiheit?“ Viele ließen sich nur impfen, weil sie reisen und frei sein wollten, aber nicht wegen der Krankheit. Die Impfung schütze praktisch nicht, dies zeigten Zahlen aus Israel oder Island, wo sich fast alle impfen ließen, dennoch die Inzidenzzahlen in die Höhe schießen. Rothfuss,: „Wir müssen aus der Corona-Diktatur ausbrechen“. Manfred Schiller ergänzte, dass die wöchentlichen Tests an den Schulen in Weiden rund 55000 Euro kosteten, „Geld, das woanders sinnvoller ausgeben werden könnte“, so Schiller.
Das „Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte“ hatte am unteren Markt als Gegenpart zu einer kleineren Gegendemonstration aufgerufen, die jedoch vorzeitig endete.Stark vertreten war die Polizei, vornehmlich die Tirschenreuther Polizei unter der Leitung von Thomas Dietrich, sowie eine personell stark vertretende Bereitschaftspolizei aus Nürnberg, die jedoch einen geruhsamen Nachmittag verlebten, denn es gab keinerlei besonderen Vorkommnisse.

















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.