Obwohl rund 40 Fieranten am Sonntag in die Kreisstadt zum Herbstmarkt gekommen waren, hielt sich das Interesse der Gäste in Grenzen. Die hochsommerlichen Temperaturen hielten wohl viele von einem Besuch ab. Sie zogen dem Markt offenbar das Freibad vor.
Und diejenigen, die gekommen waren, hatte nicht gerade das Kauffieber gepackt. Sie nutzten den Markt eher zu einem sommerlichen Spaziergang oder zu einem Gespräch mit zufällig getroffenen Freunden und Bekannten. Klar, dass sich die Fieranten nicht gerade begeistert zeigten. Eine Frau, die Obst und Gemüse sowie Blumen verkaufte, meinte: "Heuer ist es schon sehr ruhig, aber das ist halt unser Schicksal. Mal läuft es gut, mal weniger." Sie erzählte, dass ihr Gartenbauunternehmen schon seit 45 Jahren nach Tirschenreuth komme. Sie werde auch beim nächsten Markt in Tirschenreuth sein, der eine Woche vor Allerheiligen stattfindet. Dann werde der Verkauf wohl wesentlich besser laufen.
Wie immer mit dabei beim Tirschenreuther Markt war Peter Hildebrandt aus Neustadt/Waldnaab, der verschiedene selbst gemachte Liköre verkaufte. "Wir sind hier in Tirschenreuth immer vertreten. Es geht nicht nur um den Verkauf. Es geht auch um viele gute Gespräche mit den Kunden", erzählte Hildebrandt. "Wir sind unseren Kunden verpflichtet hier zu sein, wir machen das mit viel Herzblut." Deshalb sei es auch wichtig, dass sein Stand immer toll hergerichtet sei, "denn das Auge spricht ja mit".
Es gab aber nicht nur Obst, Gemüse und Liköre, die Auswahl war sehr vielfältig, von Kleidung über Schuhe bis hin zu Spielsachen und den legendären 50-Cent-Artikeln oder Süßigkeiten aller Art. Auch ein Pferdemetzger aus Mitterteich war vertreten, dessen Stand aber gut besucht war.

















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