09.09.2018 - 13:34 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Welt ein bisschen besser machen

Es gibt wieder eine Stundenplan-Aktion des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Tirschenreuth. Dabei können die Schüler auch Preise gewinnen.

Was geht mit Menschlichkeit? Dies fragt die Stundenplanaktion 2018/2019 des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Tirschenreuth. Seminarrektorin Martina Puff, Koordinatorin für die Rotkreuzarbeit an den Grund- und Mittelschulen Petra Seidl, Leiterin der Jugendarbeit Natalie Wölfl und Schulamtsdirektor Rudolf Kunz (von links) haben die Exemplare bereits in Händen.
von Externer BeitragProfil

"Gemeinsam für den Frieden. Wenn du die Welt mit dem Herzen siehst, kennst du das Gefühl, dass Menschlichkeit wieder an Wert gewinnen muss." Mit diesem Zitat startete 2017 die dreijährige Mitmachkampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes. Das Jugendrotkreuz im Kreisverband Tirschenreuth stellt bei der Stundenplan-Aktion zum Beginn ins Schuljahr 2018/2019 nunmehr auch die Frage: Was geht mit Menschlichkeit?

Nach dem Erfolg im vergangenen Schuljahr gibt es heuer eine Neuauflage der Stundenplan-Aktion. Das Jugendrotkreuz verteilt laut Pressemitteilung an allen Grund, Mittel- und Realschulen im Landkreis Tirschenreuth sowie am Stiftland-Gymnasium rund 6000 Stundenpläne kombiniert mit einem Preisausschreiben. Wer sich damit auseinander setzt, wie er der Welt zeigen kann, was mit Menschlichkeit geht, kann insgesamt vier Rotkreuzkurse für sich und die ganze Klasse gewinnen sowie dreimal ein JRK-Beanie (Mütze).

Erstmals gibt es auch eine Klassen-Aktion. Die Klasse, die die durchaus komplexe Jugendrotkreuz-Kampagne am kreativsten in einem Bild visualisiert, gewinnt Kampagnenshirts. "Konflikte und Schwierigkeiten gibt es auch immer im Privaten und manchmal mag man das Gefühl haben, dass die schlechten Nachrichten überwiegen und fühlt sich machtlos", so Natalie Wölfl, Leiterin der Jugendarbeit des Kreisverbandes Tirschenreuth im Bayerischen Roten Kreuz.

Das Jungendrotkreuz sei in fast jeder Gemeinde im Landkreis vertreten. Hier würden Kinder und Jugendliche eine Anlaufstelle finden, "wenn sie erleben und zeigen wollen, was mit Menschlichkeit geht". Volle Unterstützung gebe es auch heuer vom Staatlichen Schulamt, für die Natalie Wölfl sehr dankbar ist. Schulamtsdirektor Rudolf Kunz und Seminarrektorin Martina Puff haben die schweren Kartons mit den Stundenplänen entgegengenommen, die nunmehr die Regierungsangestellten des Schulamts für die Grund- und Mittelschulen aufteilen.

"Das Thema ist zum Schuljahresanfang, wenn sich die Klassengemeinschaften bilden, sehr passend.", bestätigt Seminarrektorin Martina Puff. Die Aktion wird dieses Jahr zudem im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. "Machen wir die Welt ein bisschen besser", steht auf den Stundenplänen. Die Beteiligten, dass sich viele Schüler dem Thema Menschlichkeit im Alltag annehmen und aktiv werden.

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