07.04.2021 - 16:42 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Ziegler-Ansiedlung bei Tirschenreuth: ÖDP lehnt Standort für Gewerbegebiet ab

Die ÖDP spricht sich gegen die Ansiedlung der Ziegler-Group südlich von Tirschenreuth aus. Sie fordern die Prüfung von alternativen Standorten.

Stellvertretende Kreisvorsitzende Angela Frank und Bezirksvorsitzender Christian Wallmeyer von der ÖDP besichtigen das Engelmannsholz in Tirschenreuth.
von Externer BeitragProfil

Die ÖDP lehnt den Standort für das geplante "Holzbau-Kompetenz-Zentrum" der Ziegler-Group bei Tirschenreuth ab. "Diese Fläche ist ökologisch überaus wertvoll und der vorgesehene Eingriff in die Natur inakzeptabel", schreibt die Partei in einer Presseerklärung. Der Oberpfälzer Bezirksvorsitzende Christian Wallmeyer hatte sich mit Mitgliedern das Gebiet am Engelmannsteich angeschaut.

Für die ÖDP sei grundsätzlich das Bauen mit Holz aus ökologischen Gründen sinnvoll. Zu berücksichtigen seien aber die Herkunft des Holzes, anfallende Transportwege und der Einsatz von regenerativen Energien in der Produktion. "Dies alles ist derzeit nicht bekannt, ebenso, wo und in welcher Art die Stadt künftige Ausgleichsflächen für das Projekt plant", so die Partei.

Unverständlich sei auch, wie für einen neuen Industriestandort ausgerechnet eine so wertvolle Fläche gewählt werde. In Zeiten des Klimawandels müssten solche Gebiete von allen Verantwortlichen besser geschützt werden. Dieses Projekt werde zusätzlichen Schwerlastverkehr, Lärm und Lichtverschmutzung in ein Gebiet bringen, das ökologisch sehr vielfältig ist. "Auch wenn behauptet wird, das angrenzende Moor bleibe unangetastet, so würde es doch durch die Baumaßnahme unwiderruflich in Mitleidenschaft gezogen werden", sagt Wallmeyer.

Außerdem sei für so ein Projekt eine deutlich bessere Verkehrsanbindung nötig. Laut ÖDP sind Bahnhof und Autobahnanschluss viel zu weit entfernt. "Der gesamte Transport würde auf den vorhandenen Straßen rund um Tirschenreuth abgewickelt, was für die Anwohner enorme zusätzliche Belastungen bedeuten würde", wird stellvertretende Kreisvorsitzende Angela Frank zitiert. Die ÖDP fordere deshalb, dass eine ernsthafte Prüfung von alternativen Standorten vorgenommen werde.

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Kommentare

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J Steiner

Es sollte doch jedem klar sein, dass eine sogenannte Holzhausgigafabrik an diesem Standort reiner Unsinn ist:
1. Ein Betrieb dieser Grösse bedingt enormen LKW- und PKW-Verkehr, durch die Anlieferung von Holz und anderen Fertigungsmaterialien, Abtransport der fertigen Häuser usw., Anfahrt der Arbeitnehmer. Wie das dann aussieht, kann man live beim Sägewerk Betzenmühle oder in Stein erleben, wo sich die LKWs bis zum Dorf raus stauen. Ohne grosszügige Parkplätze, die dann nochmal zusätzliche Flächen verbrauchen, ist das nicht zu realisieren, Staus und Unfälle sind vorprogrammiert.
Die Mindestanforderung für ein Projekt dieser Grössenordnung ist Autobahnnähe und Gleisanschluss, und das gibt es nur in Wiesau oder in Mitterteich bei der Atommülldeponie, wo man das Anschlussgleis derselben entsprechend verlängern könnte. Dann bliebe das auch im Landkreis Tirschenreuth.
2. Wo sollen eigentlich die bis zu 1000 Arbeitskräfte herkommen, die meisten davon ja dann im niedrig qualifizierten Bereich. Wie jeder weiss ist gerade für diese die Bezahlung bei den Betreibern der genannten Fabrik nicht gerade bombastisch, ein Blick auf die Internetseite kunnuu gibt auch interessante Einblicke in die dortige Arbeitsatmosphäre, die ich übrigens auch aus eigener Erfahrung kenne. Es kämen ja dann wieder tschechiscche Arbeitnehmer in Frage, die vor allem über Mähring und Bärnau zu 100en einpendeln müssten, sehe schon die Staus in der Regensburger Strasse.
3. Es ist ja nicht so, dass die Ziegler Group mit der Gigafabrik das Ei des Kolumbus entdeckt hat, Holzhaushersteller und Spanplattenhersteller gibt es wie Sand am Meer, auch mit Produktionsstätten im billigeren Osteuropa. Das Mindeste was man hier fordern kann wäre eine Studie eines unabhängigen Planungsbüros, nicht die positiv geredeten Studien die der Betreiber selber bezahlt hat, ob das Zieglerkonzept überhaupt langfristig wirtschaftlich tragbar ist, sonst kann es sein dass Tirschenreuth irgendwann eine schöne Industriebrache hat.
4. Würde die Gigafabrik an diesem Standort gebaut, wäre der gesamte Bereich als Naherholungsgebiet zerstört, vermutlich würde man den Lärm der Fabrik noch bis auf den Tirschenreuther Marktplatz hören und da der Kostendruck zwingen würde, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu produzieren wäre hier nie Ruhe. Und was ist dann mit den Sickerwässern aus dem Gebiet? Die will man dann, inclusive Streusalz im Winter, Reifenabrieb und anderem Dreck, ins Moor leiten oder wie? Und wer hat dann was davon? Die Anwohner und Erholungsuchenden nicht, denn die wenigsten werden beim Ziegler arbeiten, die haben nur den Verkehr und die zerstörte Natur.
5. Es ist mir natürlich klar, beim Herrn Stahl funkeln jetzt schon die Dollarzeichen pardon EUROzeichen im Auge, denn er sieht im Geiste schon die Gewerbesteuereinnahmen und hat die sicher schon über Jahre hinaus geistig vorverplant, das ist aber kein langfristiges Denken. Als damals vor zwanzig Jahren die Bahn nach Tirschenreuth eingestellt wurde da konnte es auch dem Bürgermeister nicht schnell genug gehen mit dem Abbau der Gleise, weil man sich den Grund am Bahnhof sichern wollte. Andere Orte haben das Gegenteil getan und sich für den Erhalt ihrer Bahn eingesetzt, mit dem Ergebnis dass die Kreisstadt Tirschenreuth heute auf der Landkarte des öffentlichen Nahverkehrs in der Pampa liegt während selbst Käffer wie Lam im bayerischen Wald noch einen Bahnhof haben. Hätte man die Bahn seinerzeit erhalten so hätte man einen Gutteil des heutigen SägewerksLKWverkehrs auf diese verlagern können, aber so langfristig dachte damals niemand von den lokalen Politikern.
Fazit: Der einzige sinnvolle Standort für solch ein Unternehmen ist in Autobahn- und Bahnnähe im Landkreis Tirschenreuth, dieser Standort ist blanker Unsinn und bringt für Tirschenreuth nur die Nachteile, während einige, nämlich die Betreiber, wenige davon Vorteile haben. Das Schicksal des Sägewerks Hübel und Platzer sollte allen ein warnendes Beispiel sein, dort wollte man auch mit einer neuen Erfindung zum Global Player aufsteigen ohne auf Beständigkeit und Dauerhaftigkeit zu setzen, am Ende stand die Firmenpleite. Auch die Finanzierung der Gigafabrik wirft Fragen auf, wer ist der Kreditgeber, denn die Fabrik wird ja nicht vom Ziegler bezahlt sondern ist kredit- bzw. fremdfinanziert? Ist das Konzept tragfähig? Auch hier gibt es ein Negativbeispiel aus Tirschenreuth, wir erinnern uns, seinerzeit hat der Vorstand eines lokalen Finanzunternehmens die Gelder desselben satzungswidrig ausserhalb des Landkreises in riskante Investitionen gesteckt, u.a. ein Flughafenprojekt, am Ende stand die Fusion seines Finanzunternehmens mit einem anderen aus Weiden, weil die Kohle futsch war, sonst hätte es duster ausgesehen und er selber fuhr mit dem Fahrrad statt mit dem Firmenauto, weil ihm letzteres der Gerichtsvollzieher beschlagnahmt hatte. Hier geht es um das langfristige Schicksal von Tirschenreuth als Lebensraum, und da ist es doch sehr angebracht, alle Seiten und die Vor- und Nachteile aufs Breiteste darzustellen und zu durchleuchten und sich nicht von vorneherein auf einen Standort festzulegen. Alibiveranstaltungen wie die neulich mit dem Bürgermeister Stahl - "wir nehmen Einwände ernst, bla" - die nur dazu dienen, alles zu zerreden obwohl man sich längst festgelegt hat, so nach dem Motto, wir labern einfach und hintenrum machen wir was wir wollen, sind keine ergebnisoffene Diskussion.
Deshalb ist der Klageweg am Ende eine legitime Alternative.

09.04.2021
Maria Estl

Danke für diesen sehr guten, ausführlichen Kommentar, der faktenbasiert aufzeigt, was hier alles schief läuft. Heute (15.04.) war auch im Neuen Tag ein nicht minder fundierter Leserbrief abgedruckt. Was mich am meisten interessieren würde: Woher kommt das ganze Holz, das hier verarbeitet werden soll? Wie sind die Arbeitsplätze beschaffen, die hier entstehen sollen? Gibt es überhaupt genügend Qualifizierte dafür? So sehr ich Holzhäuser als gute ökologische und auch ökonomische Alternative zu Betonbauten sehe, man muss immer das große Ganze im Blick haben.

15.04.2021
J Steiner

Hallo,
das Holz kommt, auch wenn es die Firma Ziegler so darstellt, zum grössten Teil NICHT aus der Region.
Der allergrösste Teil kommt per Bahn aus Tschechien, der Slowakei und Osteuropa, circa zwei bis fünf Güterzüge pro Tag. Daneben kommt weiteres Holz aus Nord- und Ostdeutschland, es gab auch schon Lieferungen aus Schweden und von anderswo her.
Vor mehreren Jahren, glaube 2008, gabs auch mal den Verdacht dass radioaktives Holz aus Tschernobyl dabei sein könnte, das hat sich aber nicht bestätigt. Damals war ein entsprechender Artikel im Neuen Tag.
Das grösste Einzelsägewerk Europas zu sein ist nämlich nicht unbedingt ein Vorteil, denn je mehr Holz gesägt wird desto mehr braucht man auch und muss das Holz aus immer grösseren Entfernungen herankarren, während kleinere, regionale Sägewerke vor Ort verarbeiten können.
Holz aus einem immer grösseren Einzugsgebiet anzukarren geht nur per Bahn und auch da müssen sie die Transportkosten dann senken, das geht nur durch immer billigere Eisenbahnsubunternehmen, wobei dann die Sicherheit auf der Strecke bleibt. Das war m.E. auch einer der Auslöser für das Beinaheunglück mit dem Zieglerzug vor einiger Zeit.
Was war passiert:
Ein Holzzug aus Cheb war in Schirnding liegen geblieben, weil die Lok kaputt war. Darauf kam eine zweite Lok aus Wiesau. die Loks waren von der Salzburger Eisenbahn (Subunternehmer von Ziegler), die Lokführer von einem Subunternehmen der Salzburger Eisenbahn aus München.
Natürlich hat ein Lokführer, der bei einem Subunternehmen angestellt ist, enormen Druck, denn wenn er nicht pünktlich liefert kriegt man schnell einen Tritt in den Hintern. Das kam m.e, bei den Ermittlungen zu kurz. Da ist es dann auch verständlich, wenn schlampig gearbeitet wird und so hatte er hier vergessen, die Bremsleitungen zu verbinden, was Zeit gekostet hätte, so dass der Zug nicht mehr angehalten werden konnte.
Schon vor ein paar Jahren ist auf dem Gelände in Wiesau eine Lok mit mehreren Waggons entgleist, weil eine Weiche falsch gestellt war und die Waggons in denen das Holz ankommt sind auch welche von kleineren Eisenbahnunternehmen, unverhältnismässig oft sieht man auf dem auf dem Gelände in Wiesau abgestellte schadhafte Waggons, meist aus Osteuropa, die erstmal repariert werden müssen bevor sie wieder bewegt werden dürfen. Was passiert aber wenn während der Fahrt bei einem von diesen ein Problem auftritt?
Das wird auch ein Problem bei der Gigafabrik, denn das bedeutet dass noch mehr Holz angekarrt und gesägt werden muss, von noch weiter her, da ist dann absehbar, dass irgendwann nur mehr ein LKW nach dem andern von Wiesau nach Betzenmühle unterwegs ist. Das Problem ist nämlich, dass alles in Wiesau ausgeladen und per LKW nach Betzenmühle gekarrt werden muss.
Der Herr Stahl rühmt sich ja dass er schon vor 20 Jahren viel für Tirschenreuth getan hat, nur leider hat er wie die anderen Lokalpolitiker damals tatenlos zugesehen, als die Bahn nach TIR stillgelegt wurde, die würde nämlich einen Grossteil der heutigen Probleme lösen. Immerhin ist TIR dadurch eine der wenigen Kreisstädte in Deutschland, die keinen Bahnhof hat, ist das nicht toll?

17.04.2021
Angela Frank

Hallo, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir würden uns freuen wenn Sie sich bei uns melden würden:
tirschenreuth@oedp.de

12.04.2021
J Steiner

Es freut mich, dass mein Kommentar gelesen wird und ich möchte hier auch einmal noch was anfügen:
Der Herr Stahl äusserte sich dahingehend, dass auch die Einwohnerzahl Tirschenreuths durch die SOGENANNTE Gigafabrik steigen würde.
Das sehe ich nicht so, denn auch das permanente Anwachsen der Firma Hamm hat nicht dazu geführt, dass die Einwohnerzahl Tirschenreuths wuchs, ebensowenig wie die Umsiedlung des Amtes für ländliche Entwicklung.
Menschen haben Freunde und Familien, und diese gibt man einfach nicht so auf, denn Familie ist allemal wichtiger. Deshalb haben es auch die Mitarbeiter des Amtes für ländl. Entwicklung vorgezogen zu pendeln, s.o. und ein gutes Beispiel dafür liefert ja unser CSU-Kommunalpolitiker Dr. Scheidler, der zieht ja auch nicht nach Neustadt an der Waldnaab obwohl er dort Regierungsdirektor ist sondern pendelt, weil er seine Familie und auch seinen "Langlauffreund" (facebook) hier hat.
Tirschenreuth ist keine Metropole und wirds auch nie sein, sondern eine Kleinstadt, der eine mag es, der andere will eben in die Grossstadt. wie schrieb doch der Herr Rosner, CSU-Mitglied und Stadtrat, anlässlich des Wahlkampfes: Die Grossstadt sei ihm zu anonym und er lebe lieber in Tirschenreuth. Na also.
Keine Stadt kann permanent wachsen und es ist normal, dass sich Siedlungsstrukturen verändern, mal geht die Bevölkerung rauf mal runter. Und durch noch mehr LKW-Verkehr und eine unkluge Zersiedelungspolitik wird der ländliche Raum nicht lebenswerter.
Besser wäre es, in der Altstadt endlich mal den Abriss überalterter Häuser zu ermöglichen.
Ich erinnere an die regelmässigen Unfälle, die der überbordende LKW-Verkehr Wiesau-Betzenmühle schon jetzt hervorbringt. Bei der angepeilten Stückzahl an Fertighäusern könnte man mit ca 20 Schwertransporten pro Tag rechnen, die sich dann zusätzlich von der "Gigafabrik" nach Wiesau quälen müssten. Schon alleine von daher ist eine Ansiedlung ferne der Autobahn ein Unding. Ich erinnere an die zwei Männer die 2013 zwischen Wiesau und Falkenberg gestorben sind, als sich der Anhänger eines Holztransporters löste und diese regelrecht enthauptete.
Laut Herrn Stahl sollen soundsoviele hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.
Bei einem Unternehmen dieser Grösse muss ja schon eine Planung existieren, wieviele Arbeitsplätze entstehen, wieviele davon Ingenieure, Architekten, Ungelernte, usw. sind und wo man diese zu finden gedenkt (Tirschenreuth, Tschechien, sonstwo?)
Ich fordere daher den Herrn Stahl und die Ziegler-Werksleitung auf, im Zeichen der von ihnen verkündeten Transparenz diese Information offenzulegen, damit jeder Einblick hat.
Und wenn, ich schätze mal, 15 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen würden, wo steht geschrieben, dass diese sich in Tirschenreuth ansiedeln würden und nicht z.B. aus Weiden einpendeln weil sie sich dort ansiedeln?

13.04.2021
Angela Frank

Im Bericht des br spricht Herr Stahl bereits von 1.200 Arbeitsplätzen: „Mit dem Bau könnten bis zu 1.200 neue Arbeitsplätze entstehen.“
https://www.br.de/nachrichten/bayern/holzfertighaus-fabrik-flaechenfrass-oder-zukunftsinvestition,SUScbWm
So viele Arbeitsplätze würde es sicher nur bei einer Erweiterung der Firma um mehrere ha geben. Das würde weitere Flächen vom Stadtwald kosten. Und damit nicht genug. Herr Stahl sagte: „Der neue Standort (vom Schalthaus) biete einen weiteren Vorteil: Bei weiteren Ansiedelungen neben der Ziegler-Group im industriellen Bereich im Süden der Kreisstadt sind dann bereits Anschlussmöglichkeiten vorhanden.“
Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/tirschenreuth/baubeginn-fuer-neues-schalthaus-tirschenreuth-id3204918.html
Hier soll also noch nicht Schluss sein mit der Entwicklung der Industrie im Engelmannshebiet. Jetzt ist das Engelmannsholz noch relativ ruhig und trotz Kaolinabbau ein schönes zusammenhängendes Gebiet aus Moor und Wald. Jede Verkleinerung wirkt sich negativ aus auf die Funktion als Lebensraum für die Tierwelt und Erholungsgebiet für die Menschen.
Es ist unverständlich, dass Tirschenreuth nicht Mitglied im Interkommunalen Gewerbegebiet ist, wenn die Stadt keine Alternativen zu diesem Gebiet hat. Genau dafür gibt es das Interkommunale Gewerbegebiet und das muss die Zukunft sein. Es kann nicht sein, dass jede Kommune wieder nur auf eigene Gewerbesteuereinnahmen schaut und dadurch solche Gebiete zerstört.

13.04.2021
Maria Estl

Hallo Angela Frank, Danke auch für deinen fundierten Beitrag. Was mich auch sehr stört, ist die Tatsache, dass dieses Mega-Projekt hinter verschlossenen Türen beschlossen wurde. Weniger Bürgerbeteiligung ist kaum möglich. So sehr ich Holzhäuser als ökologische und auch ökonomische Alternative zu Betonbauten sehe, man muss immer auch das große Ganze sehen.

15.04.2021
Angela Frank

Hallo Maria Estl, ja, da stimme ich voll zu! Der Leserbrief heute im Neuen Tag ist auch sehr gut! Ich finde auch, dass Holzhäuser eine wichtige Alternative sind und in Zukunft sicher immer wichtiger werden. Aber auch hier müssen die Rahmenbedingungen passen, damit es den Namen "ökologisches Produkt" auch verdient hat und nicht nur wieder Greenwashing raus kommt. Liebe Grüße, Angela

15.04.2021