22.10.2021 - 11:53 Uhr
TrabitzOberpfalz

Förderkreis hilft SpVgg Trabitz beim Überstehen der Corona-Durststrecke

Gut überstanden hätten die Spielvereinigung Trabitz und ihr Förderkreis die Corona-Durststrecke, bilanzierte Förderkreisvorsitzender Hans-Werner Strehl (rechts, neben Schriftführer Franz Groß) die zurückliegenden anderthalb Jahre. Mit der Jugendarbeit gehe es sogar aufwärts.
von Bernhard PiegsaProfil

Die Folgen der Pandemie haben auch der Spielvereinigung Trabitz und ihrem Förderkreis Opfer abverlangt. Veranstaltungen wie das Makrelengrillen oder das Schlachtschüsselessen mussten „abgepfiffen“ werden. Immerhin kann der Förderkreis fest auf die Treue seiner Mitstreiter bauen: 88 Unterstützer zählt er zurzeit – fast so viele wie vor der Krise.

Vorsitzender Hans-Werner Strehl berichtete in der Hauptversammlung des Förderkreises, dass Förderkreis und Spielvereinigung bestmöglich um Kontinuität bemüht gewesen seien, um die Nachwuchsarbeit des Sportvereins möglichst ungeschmälert in die Nach-Corona-Zeit hinüberzuretten. Übernommen habe man vor allem Spielgemeinschaftskosten, Kosten für Trainings- und Spielbälle sowie weitere Trainingsausrüstung. Auch Zuschüsse zum Kauf von Fußballschuhen habe man weiterhin bewilligt. Den Jugendtrainern David Steinkohl, Timo Fenzl und Christian Bock sei „eine kleine Unkostenpauschale“ gewährt worden. Der Förderkreis habe außerdem einen Beitrag zur Sportplatzsanierung geleistet und eine neue Bandenwerbetafel gestiftet. Kassier Günther Schwindl ergänzte, dass der Förderkreis unter anderem auch für die Dressreinigung aufgekommen sei. Alles in allem, so Hans-Werner Strehl, sei die Pandemiezeit für beide Vereine „eine große Geduldsprobe“ gewesen, die noch nicht ausgestanden sei. So habe der Förderkreisvorstand schweren Herzens entschieden, auch heuer das Schlachtschüsselessen abzusagen. Immerhin laufe der Trainings-, Spiel- und Sportheimbetrieb.

Als unverzichtbar lobte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk die Arbeit des Förderkreises: „Ohne euch wäre gerade bei der Jugendarbeit unserer Spielvereinigung vieles nicht möglich.“ So sah es auch Spielvereinigungsvorsitzender Martin Pepiuk: „Jeden Euro, den ihr uns zukommen lasst, müssten wir sonst selbst aufbringen.“ Inzwischen sei der Trabitzer Sportverein wieder auf einem guten Weg hin zu mehr jungen aktiven Mitgliedern.

Jugendfußballleiter Simon Deubzer informierte, dass die Trabitzer A- bis D-Jugend jetzt Gemeinschaftsteams mit Tremmersdorf und Eschenbach bilde. Für die jüngeren Altersgruppen bleibe es bei den Spielgemeinschaften mit Tremmersdorf und Neustadt am Kulm.

 

 

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