22.07.2020 - 12:29 Uhr
TrabitzOberpfalz

Gemeinderat Trabitz: Bärnwinkler Spielplatz bleibt bestehen

Im Gemeinderat Trabitz geht es um die Barrierefreiheit des Meierhofes. Hier ist nicht alles möglich. Gute Nachrichten gibt es aber zum Spielplatz in Bärnwinkel. Der bleibt und soll teilweise neue Geräte bekommen.

Einige Holzgeräte auf dem Bärnwinkler Spielplatz sind erneuerungsbedürftig. Sie sollen durch langlebigere Metallgeräte ersetzt werden.
von Bernhard PiegsaProfil

Den Gemeinderat beschäftigten in seiner Julisitzung die Vorschläge aus der Bauausschusssitzung vom 2. Juli. Ein barrierefreier Zugang vom Sägeplatz zu den Hintereingängen des Meierhofs kann aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht angelegt werden. Dies sei aber unproblematisch, weil an der Hauptstraßenseite barrierefreie Eingänge bestünden. Der Kiesstreifen zwischen Sägeplatzpflaster und Meierhof-Ostfassade bleibe und werde zum Grünstreifen umgestaltet. Modernisiert werden die Duschanlagen im Sportheim, die giebelseitigen Großflächenfenster des Saals, deren Scheiben teilweise „erblindet“ sind, werden durch neue, pflegeleichte Kunststofffenster ersetzt.

Wasserleitung wird verlegt

Im Baugebiet „Kirschbaumacker“ ist der Bau des Schmutz- und des Regenwasserkanals abgeschlossen. Die Verlegung der Wasserleitung und der Versorgungsleitung des Nahwärmenetzes folge umgehend. Die Siedlungsstraße werde den Namen „Am Kirschbaumacker“ erhalten.

Laterne behindert Fahrzeuge

Eine Laterne am Preißacher Stieglackerweg will die Gemeinde einige Meter in Richtung Hauptstraße versetzen, da der Mast am jetzigen Standort die Einfahrt größerer Fahrzeuge in Richtung Hausnummer 24 behindert.

Bankettarbeiten

Am Burkhardsreuther Friedhofsweg werden nach Abschluss der Erntearbeiten die Bankette abgesenkt und der Graben ausgeräumt, damit bei Starkregen das Niederschlagswasser wieder geregelt ablaufen kann. Der Unterwurzelung der Fahrbahn des Feldwegs Flurnummer Pichlberg Nummer 706 will die Gemeinde durch Aufreißen des Banketts Einhalt gebieten. Dieses Verfahren soll auch an anderen Wegen angewandt werden. Hierfür will die Gemeinde informationshalber Angebote externer Unternehmen einholen, um eventuell den Bauhof zu entlasten. Ferner beschloss der Gemeinderat die Reparatur der Schlaglöcher im Feldweg Flurnummer Feilersdorf 236 bei Bärnwinkel an der Abzweigung Richtung Tiefbrunnen.

Kontrolldienst soll Raser ausbremsen

Trabitz

Zusätzliche Laterne unnötig

Die von einer Familie beantragte Straßenlaterne bei der Abzweigung am nördlichen Ortsrand von Bärnwinkel halten Bauausschuss und Ratsplenum nicht für nötig. Die geschotterte Einmündung der Zufahrt zum Haus Nummer 13, die über die Grenze eines Privatgrundstücks hinaus ausgefahren wurde, wird von der Gemeinde wieder an die Grundstücksgrenze angepasst. Dem Grundstückseigentümer wird vorgeschlagen, durch geeignete Maßnahmen wie etwa die Aufstellung eines Pfostens oder Felsens zu verhindern, dass ein- und ausfahrende Fahrzeuge die Einmündungs-„Trompete“ erneut über die Grenze hinaus ausweiten.

Kaputte Spielgeräte ersetzen

Erhalten bleibt der Bärnwinkler Spielplatz, schadhafte Holz-Spielgeräte werden durch Metallgeräte ersetzt. In Feilersdorf soll eine Solarlaterne aufgestellt, in Zessau die Peitschenlampe bei Hausnummer 8 erneuert und versetzt werden. Zudem soll das Totholz am Abhang gegenüber Hausnummer 48 beseitigt werden. In Grünbach wird eine schulbus- und lastwagengerechte Neugestaltung des Einmündungsbereichs östliche Ortsstraße/Kreisstraße geprüft.

Beschwerde aus Feilershammer

Zur Kenntnis nahmen Bauausschuss und Gemeinderatsplenum ferner die Beschwerde der Feilershammerer Einwohner: Sie hatten beklagt, dass durch die jahrzehntelangen wiederholten Überteerungen der Straßenkörper so hoch sei, dass bei Starkregen Wasser auf das angrenzende Grundstück geschwemmt werde. Die Gemeinde will beim Landkreis darauf dringen, dass bei der geplanten Sanierung der Kreisstraße Hub-Zintlhammer insbesondere auf Höhe Feilershammer nicht nur eine neue Asphaltdecke oberflächlich aufgetragen, sondern der gesamte Straßenkörper erneuert und damit auch das Fahrbahnniveau gesenkt wird.

Info:

Weiherdamm wird untersucht

Der Weiherdammbruch in Oberbibrach ließ auch die Trabitzer Gemeindeverantwortlichen aufhorchen: Auf Vorschlag des Bauausschusses wird das Wasser im Heindlweiher nach Absprache mit dem Fischereiverein Eschenbach teilweise abgelassen, um den westlichen Damm auf Biberschäden zu untersuchen. Dies geschieht als vorbeugende Maßnahme, nachdem das Oberbibracher Unglück durch Biberuntergrabungen verursacht worden war. Der über das Wehr an der Nordwestecke führende, zurzeit gesperrte Steg wird baldmöglichst provisorisch repariert, eine aus Städtebaumitteln geförderte umfassende Sanierung soll folgen.

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