20.03.2020 - 10:25 Uhr
TrabitzOberpfalz

„Hut ab“ für „Hanner“

Starkbierfest, Kasperltheater, und Gaudi-Elfmeterturnier: Bei der Spielvereinigung Trabitz war vergangenes Jahr viel los. In der Jahreshauptversammlung wurde darauf zurückgeblickt.

Unter "Corona-Vorbehalt" plane die Spielvereinigung zahlreiche Veranstaltungen, informiert Vorsitzender Martin Pepiuk. Doch missbilligt er auch strikt die teils unappetitlichen Beleidigungen, denen Schiedsrichterin Constanze Pausch von Seiten mancher fragwürdiger "Fußballfans" ausgesetzt ist.
von Bernhard PiegsaProfil

Nicht zu kurz sei im vergangenen Jahr die Geselligkeit gekommen, blickte Schriftführer Peter Dzierza in der Hauptversammlung der Spielvereinigung Trabitz zurück und erinnerte an das Starkbierfest, das mit dem Makrelengrillen des Fördervereins verbundene Gaudi-Elfmeterturnier, die Kasperltheater-Ferienprogrammvorstellung mit der Papacek-Bühne und das Förderkreis-Schlachtschüsselessen. Zu allen Veranstaltungen seien viele Besucher gekommen, und auch an Helfern habe es nie gefehlt.

Abstriche habe der Verein beim Angebot der Pay-TV-Sportprogramme machen müssen, bedauerte Dzierza: „Ins Sportheim werden nur noch freitags die zweite und am Samstag und Sonntag die erste Bundesliga übertragen.“ Steigende Preise hätten diese Entscheidung erzwungen: „Die Kosten für fünferlei Angebote waren nicht mehr zu stemmen.“ Dzierza dankte dem bisherigen Vorsitzenden Bernhard Schreglmann für dessen Arbeit und sein großzügiges Sponsoring. Diesem Dank schloss sich Fördervereinsvorsitzender Hans Werner Strehl an: „Der ‚Hanner Bernhard‘ und Arno Springer sind in die Bresche gesprungen, als niemand anders den Vorsitz übernehmen wollte, und haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dafür sage ich: Allen Respekt – Hut ab.“

Für die Zukunft hoffe auch er auf die Fortsetzung der 27-jährigen ersprießlichen Zusammenarbeit: „Wir fördern, aber wir fordern auch, dass der sportliche Erfolg gewährleistet ist, und wir freuen uns, dass dies dank der Trainer Stefan Baier und Stefan Geppert der Fall ist. Haltet zusammen, dann bleibt euch dieser Erfolg treu.“ Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ergriff Schiedsrichterin Constanze Pausch das Wort: Die Glückwünsche des Vereins zu ihrer Hochzeit hätten sie sehr gefreut, doch sei sie andererseits traurig über die Ausfälligkeiten mancher Zuschauer: „Da fallen bei Spielen Ausdrücke wie ‚blöde Kuh‘, ‚Ausgeburt der Hölle‘ und Übleres.“ Vorsitzender Martin Pepiuk missbilligte dies scharf und rief alle Spielbesucher zur Mäßigung auf: „Wir sollten dankbar sein, dass sich noch Menschen als Schiedsrichter zur Verfügung stellen.“

Für den Sportheim-Traditionsstammtisch „Runder Tisch“ warb der bisherige zweite Vorsitzende Arno Springer: „Über neue, vor allem jüngere Mitglieder würden wir uns freuen.“ Jugendfußballbeauftragter Simon Deubzer dankte dem früheren dritten Vorsitzenden Roland Wittmann „für seine viele im Hintergrund geleistete Arbeit, die kaum jemand wahrnimmt“. Die geplanten Veranstaltungen zählte Vorsitzender Martin Pepiuk auf: Sofern die „Gegebenheiten“ keine Absagen oder Verschiebungen erzwingen, sollen am 27. Juni das Gaudi-Elfmeterschießen mit Makrelengrillen, am 7. August die Kasperltheateraufführung des Papacek-Ensembles, am 3. Oktober ein Fest- und Ehrenabend zum 50. Vereinsgründungstag und am 31. Oktober das Schlachtschüsselessen des Förderkreises stattfinden.

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