09.10.2019 - 12:46 Uhr
TrabitzOberpfalz

Nachwuchs am Ball halten

„Ohne funktionierende Fördervereine wäre den Sportvereinen vieles nicht möglich“: Die Bedeutung des Förderkreises der Spielvereinigung Trabitz für die Nachwuchsbetreuung betont Co-Trainer Stefan Geppert bei der Hauptversammlung.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Spielvereinigung Trabitz und Förderkreis lobte Co-Trainer Stefan Geppert.
von Bernhard PiegsaProfil

Ein Sportverein, der junge aktive Mitglieder gewinnen und halten wolle, müsse auch „etwas bieten“, meinte Geppert: „Es gibt noch ‚Ehrenmänner‘, die schlichtweg aus Verbundenheit zum Verein und aus Freude am Sport bei uns spielen, aber man sollte nicht darauf bauen, dass Spieler zu uns kommen oder bei uns bleiben, weil unser Sportheim so schön und das Spielfeld so grün ist.“ Dessen sei man sich bewusst, gab Förderkreis-Vorsitzender Hans-Werner Strehl zu verstehen und verwies auf die seit der Vereinsgründung vor 27 Jahren gewährte Förderung zugunsten der Nachwuchsspieler. Diese, so Strehl, habe man heuer sogar aufgestockt: „Der Zuschuss für Fußballschuhe wurde von 20 auf 40 Euro erhöht.“ Alles in allem trage der Förderverein „zu 100 Prozent“ sämtliche Aufwendungen, die dem Hauptverein im Rahmen der Spielgemeinschaft mit Tremmersdorf und Neustadt am Kulm aus der Nachwuchsarbeit erwüchsen: „Ihm entstehen damit in diesem Bereich keine Ausgaben mehr.“ Dies betreffe beispielsweise den Trabitzer Anteil an den Aufwandsentschädigungen für die Jugendtrainer, an Startgebühren für Pokalturniere und an den Schiedsrichter- und Saisonabschlussfeierkosten.

Auch künftig seien Spielvereinigung und Förderkreis gefordert, gemeinsam alles daran zu setzen, um ausscheidende A-Jugend-Spieler für die Trabitzer erste Herrenelf zu gewinnen, unterstrichen sowohl Hans-Werner Strehl als auch Stefan Geppert, Fördervereins-Ehrenvorstand Rudolf Baumann und zweiter Bürgermeister Franz Groß. Als „große Erfolge“ seien das Schlachtschüsselessen im November 2018 und das Makrelengrillfest im Juli in Erinnerung geblieben, freute sich der Vorsitzende.

Das seit vergangenem Jahr tätige Trainerduo aus Stefan Baier und Stefan Geppert lobte er für deren erfolgreiche Arbeit: „So schöner Fußball wurde bei uns schon lange nicht mehr gespielt, und der vierte Tabellenplatz spricht für das gute Klima bei uns. Auch dieser Erfolg wird sicher manchen Spieler bei uns halten oder für uns gewinnen.“ Strehls Dank galt außerdem Vereinswirt Hubert Porsch und Sportanlagenbetreuer Helmut Schäffler. Lob für die Fördervereinsarbeit gab es auch von Vizebürgermeister Franz Groß sowie von Peter Dzierza als Vertreter des Spielvereinigungs-Vorstands. Von geordneten Finanzen berichtete Schatzmeister Günter Schwindl. Hans-Werner Strehl merkte noch an, dass der Förderkreis zurzeit 90 Mitglieder zähle und damit das Vorjahresniveau annähernd gehalten habe. Des verstorbenen Mitglieds Alfred König gedachte die Versammlung mit einer Schweigeminute.

Info:

Schlachtschüssel für Sportjugend

Für Samstag, 2. November, sind alle „Sportsfreunde“ zum Schlachtschüssel- und Schnitzelessen des Spielvereinigungs-Förderkreises im Trabitzer Sportheim eingeladen. Das Fest mit Musik von Marcel Benker aus Himmelkron beginnt um 19.30 Uhr, der Reinerlös fließt der Jugendarbeit des Sportvereins zu.

Im Mittelpunkt steht wie immer die vom Förderkreis-Vorsitzenden Hans-Werner Strehl moderierte „kultige“ Tombola mit schmackhaften, nützlichen und auch skurrilen Preisen. Zu der vereinzelt geäußerten Kritik am Festtermin (Allerseelen) merkte Strehl an, dass ursprünglich ein anderer Termin ins Auge gefasst gewesen sei: „Unsere Planung stand seit Langem fest, doch dann hat ein anderer Verein überraschend eine Veranstaltung auf den fraglichen Termin gelegt.“

Er selbst, so Strehl, habe vor der Festlegung des neuen Termins bei Prior Benedikt Schuster vom Kloster Speinshart angefragt, ob aus kirchlicher Sicht eine solche Veranstaltung stattfinden könne. Dies habe der Geistliche bejaht: Allerseelen sei kein „stiller Feiertag“ mit Musikverbot, und das abendliche Fest stehe nicht im Widerstreit zur tagsüber gebotenen Gelegenheit, der Toten zu gedenken.

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