19.07.2019 - 09:28 Uhr
TrabitzOberpfalz

Pokal wandert ins „Ausland“

„Mir zerbricht es das Herz, wenn ich diesen Wanderpokal nach Kastl gehen sehe“, „wehklagte“ Spielvereinigungs-Vize Arno Springer augenzwinkernd bei der Siegerehrung des zweiten Trabitzer Gaudi-Elfmeterschießens.

Erste und zweite Sieger: Gemeinsam feierten "LieberamPool" aus Kastl (grünes Trikot) und "Arsenal Long Dong" aus Trabitz (schwarzes Trikot) ihre Erfolge beim Trabitzer Gaudielfmeter. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

In der Tat hatte das Kastler Team „Liebe(r) am Pool“ nach einer bruchlosen Siegesserie die Trophäe ins „befreundete Ausland“ jenseits der Kreisgrenze geholt. Doch blieb der Gastgebergemeinde immerhin der Vizemeistertitel für die fröhlichen Fünf von „Arsenal Long Dong“, die obendrein ein Extralob für die originellsten Trikots einheimsten.

Viel Beifall und einen Sonderpreis gab es auch für das einzige Frauenteam: die Festdamen der Feilersdorfer Feuerwehr, die am Tag nach ihrer langen Schaumparty-Nacht wieder topfit waren, auch wenn es nicht ganz fürs Halbfinale reichte. Weitere Spaßpreise winkten der Equipe „Elfer Killer“, die als körperlich kleinste Mannschaft trotz einer Durchschnittsgröße von „nur“ 1,566 Metern den Einzug in die Halbfinalrunde um gerade mal einen Punkt verfehlten, und der mit 1,914 Metern „überragenden“ Auswahl der Zessau-Weihersberger Schützen-Feuerwehr-Vereinsallianz.

Alles in allem sorgten ein buntes Aufgebot von 23 motivierten Mannschaften und ein mit „Trabitzer Präzision“ arbeitendes Organisationsteam dafür, dass auch die Neuauflage der heiteren Balljagd trotz „schauerlichen“ Wetters nicht als Lattenkracher in Erinnerung blieb. Über den fair und verletzungsfrei verlaufenen Turnier-„Volltreffer“ freute sich vor allem Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. Als Gewinner durfte sich auch der Förderkreis der Spielvereinigung fühlen: Seine Steaks, Bratwürste und vor allem die schon „kultigen“ Makrelen verkauften sich wie von selbst und füllten die Vereinskasse mit reichlich Barem für die Trabitzer Fußballjugend.

Zum Schluss der Siegerehrung lud Arno Springer alle Spieler und Gäste zum „Wiedersehen im nächsten Jahr“ ein. Für Förderkreisvorsitzenden Hans-Werner Strehl war ausgemacht, dass sein Verein dann mit einer eigenen Auswahl aufwarten wird: „Dann wird in der Ergebnisliste einiges anders aussehen.“ Nicht minder ehrgeizig gab sich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk: „Wenn der Förderkreis antritt, dann müssen wir von der ‚Gmoi‘ auch antreten – aber dann sag i glei: dann is‘ a g’mahte Wies’n.“ In gemütlicher Runde, zu der der 14-jährige Marcel Benker aus Himmelkron den „guten Ton“ am Akkordeon beisteuerte, klang der Tag aus.

Info:

Die Teams

Aus je vier Schütz(inn)en und einem Torwart bestanden die 23 Teams, die am zweiten Trabitzer Gaudi-Elfmeterschießen teilnahmen: Arsenal Long Dong, ARZLV, AVT Pichlberg, Ballerdasdarein Istanbul, Dynamo Tresen, Elfer Killer, Festdamen FFW Feilersdorf, FFW Feilersdorf/Grub/Bärnwinkel, Freizeitkicker Preißach, Gesichtselfmeter, Glasbier Rangers, Hrvatska, Lattenknaller, LieberamPool, Memorysanierer, Montagsgriller, Obst- und Gartenbauverein Trabitz, Romania, Schützen/FFW Zessau, Schützenverein Preißach, Stopselclub Revival, Team Henrisson, The Original Five.

Die Ergebnisse des Halbfinales: Arsenal Long Dong gegen Glasbier Rangers 3:1, Team Henrisson gegen LieberamPool 3:4.

Spiel um dritten Platz: Team Henrisson (Preis: ein Fünf-Liter-Fässchen Bier) gegen Glasbier Rangers 3:2.

Finale: LieberamPool gegen Arsenal Long Dong 3:0 (Preise: drei beziehungsweise zwei Fünf-Liter-Fässchen Bier). (bjp)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.