24.09.2021 - 12:43 Uhr
TrabitzOberpfalz

„Storchennest“ gefällt Gemeinderat Trabitz am besten als Name für neue Kindertagesstätte

Spiel und Spaß, Führungen und Pizza, die beiden Kita-Esel Luigi und Fridolin: Das Programm für den Tag der offenen Tür zur Eröffnung der neuen Erlebniskindertagesstätte in Trabitz steht schon fest. Das gilt nun auch für deren Namen.

Das Storchennest auf dem Lagerhausturm (im Hintergrund) gibt nach dem Beschluss des Gemeinderats der neuen Trabitzer Erlebniskindertagesstätte ihren Namen.
von Bernhard PiegsaProfil

„Storchennest“ wird die neue Trabitzer Kindertagesstätte (Kita) heißen, die am 2. Oktober feierlich eröffnet wird. Aus einer Liste von 20 Namen, die die Mädchen und Buben der Einrichtung vorgeschlagen hatten, kürte der Gemeinderat in seiner September-Sitzung diesen Favoriten. Den Ausschlag dafür gab ein Hinweis von Andreas Walter (Freie Wähler Trabitz/FWT), der auf den in Sichtweite des Neubaus befindlichen Storchenhorst auf dem Lagerhausturm verwies.

Gemeindekanzlei kommt in den Meierhof

Umziehen wird indes nicht nur der Kindergarten, sondern auch die Gemeindekanzlei: Das Gremium bejahte einen Vorschlag der CSU-Fraktion, die Amtsstunden der Bürgermeisterin aus dem Gemeindehaus in den Seminarraum des Meierhof-Hauptgebäudes zu verlegen und die jetzige Kanzlei zu einer Sozialwohnung umzubauen.

Bürgermeisterin Carmen Pepiuk erinnerte daran, dass die Amtsstunden schon seit geraumer Zeit kaum noch genutzt würden. Deshalb habe der Gemeinderat bereits im Juli befürwortet, dass nur noch einmal im Monat eine Sprechstunde der Bürgermeisterin stattfinden solle. Die meist leerstehenden Räume wären als Wohnung sinnvoller genutzt. Datenschutzpflichtige Akten könnten bei der Verwaltungsgemeinschaft verwahrt werden.

Gerätehaus statt "Neuelend"

Ins Auge fassen könne die Gemeinde nun auch den Bau eines neuen Gerätehauses für die Feuerwehr Burkhardsreuth, verkündete Pepiuk: Aus dem im Volksmund als „Neuelend“ bekannten gemeindeeigenen Anwesen zwischen Birkhof und Burkhardsreuth sei die letzte Bewohnerin ausgezogen, so dass nach dem Abriss des baufälligen Hauses ein Grundstück verfügbar wäre.

Die Grundzüge eines Raumkonzepts seien bereits mit Kreisbrandrat Marco Saller abgesprochen; die Feuerwehr könne nun noch eigene Anregungen vorbringen, die in eine Machbarkeitsstudie einflössen. Auch eine Erweiterung des Bauhofes sei nach dem Abbruch des „Neuelend“-Hauses denkbar.

Straßenschäden werden behoben

Zustimmung fand der Vorschlag des Bauausschusses, die Zufahrtsstraße zur Preißacher „Bühlsiedlung“, in der sich als Folge von Schwächen im Straßenunterbau Schäden an der Fahrbahndecke zeigen, baulich nachzubessern und mit einer neuen Tragdeckschicht zu überziehen. Damit Oberflächenwasser besser in den Entwässerungsgraben einlaufen könne, soll der Bauhof als Sofortmaßnahme das Bankett mähen und abziehen.

Straße in Grünbach wird verbreitert

Den Abschluss der Entlandungsarbeiten am Preißacher Dorfweiher nahm das Ratsplenum zur Kenntnis und bejahte die Vorschläge des Ausschusses für bauliche Änderungen im Bereich der Einmündung der östlichen Grünbacher Ortsstraße in die Staatsstraße. Dort sollen Fahrbahnmarkierungen die korrekte Verkehrsführung sichtbar machen. Eine Laterne samt Schaltkasten wird für etwa 4600 Euro verlegt, um die Fahrbahn um einen Meter verbreitern zu können. Ein Leitungsmast, dessen Versetzung dafür ebenfalls nötig gewesen wäre, wird von der Telekom mitsamt der ohnehin nicht mehr benötigten Freileitung auf eigene Kosten entfernt.

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