06.05.2020 - 18:23 Uhr
TrausnitzOberpfalz

670 000 Euro für den Sachsenturm in Trausnitz

670 000 Euro werden locker gemacht: Mit dieser Summe fördert der Bund über sein Denkmalschutz-Sonderprogramm die Sanierung der Versöhnungskapelle und des Sachsenturms in Trausnitz.

Die Zusage der Fördermittel für den Erhalt und die Sanierung des Sachsenturms steht.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

670 000 Euro werden locker gemacht: Mit dieser Summe fördert der Bund über sein Denkmalschutz-Sonderprogramm die Sanierung der Versöhnungskapelle und des Sachsenturms in Trausnitz.

Das zuständige Gremium hat am Mittwoch eine Summe von 670 000 Euro für die Arbeiten zur Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege zugesagt. Die beiden Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier (CSU) und Marianne Schieder (SPD) gaben dies gestern in Pressemitteilungen bekannt.

Karl Holmeier (CSU) nimmt auf die engagierten Initiatoren Bezug: "Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Trausnitz, Reinhard Schwarz, hat im Juli letzten Jahres die Initiative ergriffen und mich zu einer Besichtigung der Versöhnungskapelle mit Sachsenturm eingeladen. Die Leidenschaft des Pfarrers Hans Spitzhirn und des Kirchenpflegers Ernst Zimmerer für dieses bedeutende Denkmal hat mich vor Ort nachhaltig beeindruckt". Holmeier stellte den Kontakt zum Haus der Staatsministerin für Kultur und Medien in Berlin her. In den vergangenen Monaten habe er, Holmeier, den Aufnahmeprozess in das Sonderförderprogramm eng begleitet. "Ich freue mich über den positiven Bescheid".

Mit der Zusage würdigt der Bund die Versöhnungskapelle mit Sachsenturm gleichzeitig als bedeutendes Kulturdenkmal für ganz Deutschland. Holmeiers lobt den Einsatz von Reinhard Schwarz, Pfarrer Spitzhirn und Ernst Zimmerer sowie der Kirchenstiftung für ihren stetigen Einsatz. Staatsministerin Monika Grütters hatte sich im persönlichen Gespräch über das Projekt informiert und ihre Unterstützung zugesichert.

Der Entscheidung vorangegangen waren viele Gespräche mit der Abteilung für Kultur im Bundeskanzleramt sowie mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Der Landeskonservator attestierte der spätmittelalterlichen Baugruppe eine mitprägende Wirkung für die gesamte Epoche.

MdB Marianne Schieder teilt Karl Holmeiers Freude. "Es freut mich sehr, dass mit dieser Zusage der Bund einen erheblichen Beitrag für den Erhalt dieses wichtigen Baudenkmals leistet", betont Schieder. "Ich hoffe, dass die Pfarrei mit dieser Finanzspritze die mit gut 1,5 Millionen Euro veranschlagte Sanierung von Kirche und Turm stemmen kann. Mit dieser Förderzusage erkennt der Deutsche Bundestag die Bedeutung eines der ältesten Bauwerke unseres Landes an, dessen Ursprünge ins achte Jahrhundert zurückgehen".

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