15.09.2019 - 12:46 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Für neues Dorf auf gutem Weg

Die einfache Dorferneuerung in Köttlitz nimmt Gestalt an. Die Arbeiten sind ein gutes Stück vorangekommen. Bis Mitte Oktober wird der Bauabschnitt II fertiggestellt sein.

Die Dorfstraße in Köttlitz steht kurz vor der Fertigstellung. Der Gemeinderat machte sich bei einer Besichtiugng vor Ort ein Bild vom Baufortgang.
von Richard BraunProfil

In der ersten Sitzung nach der Urlaubszeit machte sich der Gemeinderat vor Ort ein Bild von den laufenden Baumaßnahmen. Das größte Projekt ist derzeit die einfache Dorferneuerung in Köttlitz. Die Anwohner im westlichen Teil der Ortschaft können aufatmen: Mit Beginn nächster Woche wird vom Dorfende bis zur Anwesen Hausnummer 9 die Tragschicht eingebaut, damit ist ein ungehindertes Befahren dieses Teilstückes wieder möglich.

Die endgültige Anbindung der gesamten Dorfstraße an die Kreisstraße SAD 30 ist bis Mitte Oktober vorgesehen. Anschließend erfolgen die Höhenangleichungen der Privatgrundstücke an die neue Fahrbahn. Je nach Witterung wird noch in diesem Jahr mit den Tiefbauarbeiten am Dorfplatz begonnen.

Zu einem guten Abschluss kommt nun auch die einfache Dorferneuerung in Trausnitz. Die Zufahrt zum Pfarrhof konnte nach langem Hin und Her jetzt endlich asphaltiert und der Treppenaufgang ausgebaut werden. Es fehlt nur noch das Treppengeländer. Nach den Querelen der vergangenen Monate findet die Angelegenheit jetzt einen guten Abschluss. Architekt und Baufirma haben aus der Not eine Tugend gemacht und das Beste aus der gegebenen Situation herausgeholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Gemeinderat war voll des Lobes über das gelungene Bauwerk.

Die Oberflächenentwässerung der Gemeindestraße von Bierlhof zum Stausee sorgt immer wieder für Verdruss bei einem Anlieger. Bei Starkregen wird seine Hofstelle vom Wasser der angrenzenden Straße regelrecht geflutet. Mit der Errichtung einer kleinen Absperrmauer soll das Wasser jetzt so gelenkt werden, dass es keinen Schaden mehr anrichten kann. Dem Gemeinderat lag ein Antrag des Wasserwirtschaftsamtes Weiden auf dem Tisch, das ein Messstellenhäuschen mit Treppe und Pegelnische am Ufer der Pfreimd unterhalb der Burg errichten will. Gegen dieses Vorhaben gab es seitens des Gemeinderates keine Einwände.

Der Brandschutz ist besonders bei alten Gebäuden eine notwendige, oft aber auch kostspielige Angelegenheit. Gerade im Bereich der Jugendherberge kommt dies besonders zum Tragen. Während in der Burg, die sich im Besitz des Freistaates Bayern befindet, alle brandschutztechnischen Auflagen bereits vor einiger Zeit erfüllt worden sind, besteht im Feldschlössel noch Handlungsbedarf. Hier steht die Gemeinde als Eigentümerin in der Verantwortung. Als vordringlich wird die Schaffung eines zweiten Rettungsweges zur Wohnung der Herbergsleitung eingestuft. Diese Maßnahme wird umgehend in Angriff genommen. Alle weiteren Schritte müssen erst noch durch dem Architekten festgelegt werden.

Zum Jahresende steht die Prüfung der Jahresrechnung 2018 der Gemeinde durch ein örtliches Prüfungskomitee an. Zu örtlichen Rechnungsprüfern wurden die Gemeinderäte Johann Müller, Hans Mörtl und Reinhard Jäckel bestellt.

Der Neubau der eingestürzten Friedhofsmauer war für alle Beteiligten eine "schwere Geburt". Mit dem Ergebnis sind nun alle mehr als zufrieden.
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