15.11.2018 - 14:01 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Am großen Zeh hängt das Leben

Sie hat den Dreh gegen fast alle Schmerzen heraus: Schwester Jubilata und die Fußreflexzonen.

In einen interessanten Vortrag referierte Schwester Jubilata über die Fußreflexzonenmassage. und zeigte ihre heilende Wirkung. Maria Müller, die Vorsitzende des KDFB Trausnitz, bedankte sich dafür mit einem Geschenk.
von Richard BraunProfil

Auf Einladung des katholischen Frauenbundes und des Krankenpflegevereins sprach Schwester Jubilata Marder im Pfarrheim über die Fußreflexzonenmassage und ihre Wirkung. Ihr Ruf als Expertin auf diesem Gebiet eilt ihr mittlerweile weit über die Grenzen ihres Heimatlandkreises Cham voraus. So drängten sich auch in Trausnitz die Zuhörer im Pfarrheim. Ihr Wissen hat sich die Ordensfrau in den 38 Jahren in der Mission in Sambia erworben, wo sie eigentlich als Lehrerin tätig war. Jetzt hilft sie den Kranken im "Haus der Begegnung" im Kloster Strahlfeld. "Der Fuß ist die Schaltzentrale unseres Körpers", weis Schwester Jubilata zu berichten. Abhängig davon wo die Fußsohle massiert wird, wirkt sich dies auf die unterschiedlichsten Stellen im Körper aus. So wirkt sich eine Masssage der Zehenspitzen beispielsweise auf das Gehirn aus. Ziel der Fußreflexzonenmassage ist es, die durch Ablagerung teilweise blockierten Verbindungen zwischen den einzelnen Organen/Körperteilen mit entsprechenden Nerven-Endpunkten in den Füssen und Händen wieder herzustellen. Dies geschieht in der Regel durch Druck. "Da, wo's wehtut, muss man drücken", heißt die Devise von Schwester Jubilata. An den Füssen verschiedener Teilnehmer zeigte die Ordensfrau sehr anschaulich und schmerzhaft, welche Stellen behandelt werden müssen. Dabei nahm sie ihr berüchtigtes "Stöckli" zur Hilfe. Die Behandlung löst Blockaden, lindert Schmerzen und fördert die Durchblutung. Am Ende des Abends bedankte sich Maria Müller, die Vorsitzende des KDFB, ganz herzlich für die interessanten Erklärungen und Demonstrationen bei Schwester Jubilata mit einem Geschenk.

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