12.01.2020 - 10:54 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Martin Schwandner tritt erneut an

Die „Freie Wählergruppe Trausnitz“ nominiert erneut Bürgermeister Martin Schwandner als ihren Favoriten für das Bürgermeisteramt. Auch die Liste der Kandidaten für den Gemeinderat steht.

16 Kandidaten der "Freien Wählergruppe Trausnitz" bewerben sich um einen Sitz im Gemeinderat. Unangefochten wurde Bürgermeister Martin Schwandner (Sitzend Zweiter von links) erneut für dieses Amt nominiert.
von Richard BraunProfil

Die Nominierungsversammlung der "Freien Wählergruppe Trausnitz" im "Landhaus" erinnerte an alte Zeiten, als in Trausnitz noch richtig Wahlkampf betrieben wurde. 45 Stimmberechtigte aus allen Ortsteilen und eine große Anzahl der anderen Gruppierung füllten den Saal. Es herrschte richtige Aufbruchstimmung als der Versammlungsleiter, Zweiter Bürgermeister Josef Prechtl, die Nominierung eröffnete. Im amtierenden Gemeinderat stellt die Freie Wählergruppe fünf der acht Gemeinderäte und den Bürgermeister. In einem kurzen Rückblick ging Josef Prechtl auf das Geleistete der vergangenen Legislaturperiode ein, die er als "überaus erfolgreich" wertete. Die Liste der gesteckten Ziele konnte in allen Punkten abgehackt werden. "Bürgermeister Martin Schwandner, der als Newcomer völlig unbelastet in die Kommunalpolitik einstieg, war ein Glücksfall für die Gemeinde. Mit guten Ideen und viel Schwung setzte er Projekte um, von denen man zuvor nur träumen konnte", lobte er die Arbeit des Bürgermeisters. Aus gutem Grund schlug er erneut Bürgermeister Martin Schwander als Kandidat für das Amt des Ersten Bürgermeisters vor. Die anstehende Nominierung leitete ganz professionell Robert Eger. Die geheime Wahl brachte ein eindeutiges Ergebnis. Bei einer Enthaltung fielen alle Stimmen auf Martin Schwandner, der die Nominierung auch annahm. An vier Stellen setzte der Bürgermeister Markierungen für die nächste Legislaturperiode. Ganz oben steht die Familien- und Kinderpolitik. Dafür ist ein neues Baugebiet notwendig, damit sich - wie in der Vergangenheit - junge Familien in Trausnitz niederlassen können. Die Nachfrage ist ungebrochen groß. Ein Aushängeschild ist der Landkindergarten. Unter großem Applaus konnte Bürgermeister Schwandner bekannt geben, dass Dank der Förderung des Freistaates künftig keine Kindergartengebühren mehr anfallen. Weiter soll für Senioren ein Gesamtkonzept erstellt werden, damit diese solange wie möglich in der Gemeinde wohnen können. Erst Überlegungen dazu sind bereits in Gange. Eine große Herausforderung wird die kommunale Infrastruktur. Wasser und Kanal müssen auf zukunftsfähige Beine gestellt werden. Auch die Breitbandversorgung und der Mobilfunk müssen modernen Standards entsprechen. Besonders Stolz ist der Bürgermeister auf das ehrenamtliche Engagement der Trausnitzer Bürger: "Nur durch die Zusammenarbeit aller Bürger kann Vieles erreicht werden." Diese gute Zusammenarbeit ist auch im Gemeinderat zu finden, wo alle Gruppierung nur das Beste für Trausnitz anstreben. Wahlleiter Robert Eger gab den 16 Kandidaten Gelegenheit, sich und ihre Ziele persönlich vorzustellen. Die Platzierungen auf der Liste wurden in geheimer Wahl ermittelt. Zu Listenbeauftragten wurden Josef Prechtl und Martin Schwandner gewählt.

Im Blickpunkt:

Kandidaten der Freien Wählergruppe

Die Bewerber der "Freien Wählergruppe Trausnitz": 1. Josef Prechtl, Landwirtschaftsmeister; 2. Martin Schwandner, Bürgermeister; 3. Markus Lehner, Industriemeister; 4. Christian Jäckel, CNC-Dreher; 5. Armin Kiener, Industriemeister; 6. Ludwig Kraus, Geschäftsführer; 7. Dieter Hösl, Unternehmensberater; 8. Markus Hösl, Produktionsleiter; 9. Albert Schober, Hochbauspezialfacharbeiter; 10. Georg Klier, Kfz-Mechaniker; 11. Michael Schlagenhaufer, Kaufmännischer Angestellter; 12. Benedikt Kalb, Industriemechaniker; 13. Andreas Bodensteiner, Ausbilder; 14. Josef Dobmeier, Industriemeister; 15. Markus Blumenthal, Heilerziehungspfleger; 16. Helmut Viehbacher, KFZ-Servicetechniker. (bnr)

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