Dieses Heiligtum ist der Gottesmutter und den 14 Hl. Nothelfern geweiht. Der 29. Juni, der Namenstag der Kirchenfürsten Peter und Paul, ist der Weihetag des Gotteshauses, von daher wird auch jeweils das Patrozinium am ersten Sonntag im Juli gefeiert. Für die gesamte Pfarrei Trausnitz gehört das Patrozinium der Wallfahrtskirche in Söllitz zu den Höhepunkten im Jahreskreis.
Nach den Einschränkungen wegen Corona im vergangenen Jahr, gaben heuer wieder viele Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung dem wundertätigen Gnadenbild mit seiner großen Strahlkraft die Ehre. An jeder Stelle in der Kirche ist der Blick der Gottesmutter auf den Hilfesuchenden gerichtet. Das schöne Wetter am Sonntagmorgen erlaubte zudem einen Gottesdienst im Freien, so konnten die gebotenen Abstände problemlos eingehalten werden.
Pfarrer Hans Spitzhirn rief in seiner Predigt die Gläubigen dazu auf, gerade in Zeiten der Pandemie auf die Fürsprache der 14 Hl. Nothelfer und den Schutz der Gottesmutter zu vertrauen, damit diese Geisel der Menschheit ein baldiges Ende findet. An den Festgottesdienst schloss sich eine eucharistische Prozession an, an der sich neben den Wallfahrern auch die Vereine mit ihren Fahnen beteiligten. Die Blaskapelle „Bayrisch Blech“ begleitete die Feierlichkeiten mit festlicher Musik.
In „normalen Zeiten“ schloss sich dem kirchlichen Teil des Festtages das Gartenfest der Feuerwehr an. Darauf wurde in diesem Jahr verzichtet. Dafür durften sich die Kinder besonders freuen: Für sie wurde der neue Kinderspielplatz, der im Rahmen der Dorferneuerung errichtet worden ist, ganz offiziell eröffnet.














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