Vor der St. Johannes Kirche erschallte unter anderem der „Alpenjodler“ und das „Halali“ durch das Dorf Tröbes. Mit einem kleinen Konzert erfreuten die Grenzland-Jagdhornbläser unter Leitung von Hornmeister Eduard Forster die Gemeinde. Zuvor hatten die Jagdhornbläser den kirchlichen Teil der Hubertusfeier umrahmt. Um ihren Schutzpatron und Schirmherrn zu gedenken, trafen sich viele Jäger der Kreisgruppe Vohenstrauß im Bayerischen Jagdverband am Samstagabend zur Hubertusfeier in Tröbes. Der Pfarrer von Moosbach, Udo Klösel, feierte die Hubertusmesse mit einer ganz auf die Jagd bezogenen Predigt.
Der Gedenktag erinnere an den heiligen Hubertus, der Anfang des 8. Jahrhundert als Bischof im heutigen Belgien wirkte. Durch seine legendäre Berufungsgeschichte wurde er zum großen Patron der Jäger und der Schützen, des Waidwerks und der Tiere in Wald und Flur, erklärte Klösel. „Wir wollen uns, gerade auch unsere Jäger ihr Waidwerk, alle Tiere, dazu Wald und Flur der Fürsprache des Heiligen Hubertus anvertrauen und Gottes Segen erbitten“. Der Geistliche bezeichnete die Menschen als Teil der Natur, die Gott als Heger und Pfleger eingesetzt habe. Klösel bat die Jäger, die Natur in ihrer Gesamtheit schützen und dahingehend wirken, dass das Pendel nie zu sehr ausschlägt durch Überjagung, Wildverbiss und Wildschäden. Zum wichtigen Tun gehöre die Wildfütterung im Winter, das Herausnehmen von kranken Tieren aus einer Population oder das Erlösen eines Tieres von seinem Schmerzen nach einem Unfall. Wer sich dem Waidwerk verschrieben habe, der wirke mit an dem Heil, das Gott seiner Schöpfung und allen seinen Geschöpfen zugedacht habe. Hans-Peter Klünner trug die Lesung und Fürbitten vor.













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