Fünf Fahnenabordnungen standen beim Patrozinium in der Ortskirche im Altarraum und den Seitenaltären. Wegen der Festlichkeit waren auch Bänke vor dem Gotteshaus aufgestellt, die gut genutzt wurden, und der Lautsprecher übertrug die Eucharistiefeier. Musikalisch wurde die Messe von Familie Rom, Sohn Jakob mit Gitarre und als Sänger die Eltern Gerlinde und Bernhard sowie Lena Putzer an der Orgel mitgestaltet. Die Lesungen und Fürbitten trug Elisabeth Völkl vor.
Mit Beispielen zeigte Pfarrer Udo Klösel in der Predigt auf, dass jeder in der ersten Reihe sein möchte. Sei es im Beruf oder Sport wie jetzt in der Europameisterschaft. In der zweiten Reihe zu stehen, zweitklassig oder zweitrangig zu sein, das kommt uns Menschen oft wie ein herber Misserfolg vor.
Das war bei Johannes anders. Am 24. Juni feiert die Kirche jedes Jahr das Geburtsfest eines Menschen, der seit seinem Leben die zweite Reihe war. Die göttliche Berufung hat Johannes den Täufer in die zweite Reihe bestellt. Er ist Vorläufer und Wegbereiter des Herrn. Schon der Beiname der Täufer weist auf den hin, dem er dient. Denn Johannes wird nicht müde, seine eigene Position zu betonen: „Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt, der nach mir kommt; ich bin nicht würdig, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.“ Er hat damit die außerordentliche Bedeutung erlangt. Selbst Jesus von ihm sagt und bekennt: „Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer. Er ist der einzige Prophet, der den, den er verkündete, auch noch sehen und sogar taufen durfte. Johannes ist ein guter Weggefährte und Fürsprecher für die Kirche und für uns Menschen.















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