Das war Grund für die Frauen-Union Moosbach, den Pater in Tröbes zu besuchen und ihn eine Spende in Höhe von 500 Euro zu überreichen. Pater Ferdinand dankte Vorsitzender Christine Kick, Stellvertreterin Elisabeth Schieder und Beisitzerin Ulrike Guttenberger für die finanzielle Unterstützung seiner Arbeit.
Gemütlich saßen die Frauen mit Pater Ferdinand am Stammtisch des Gasthauses Bodensteiner in Tröbes zusammen. Bereitwillig gab der Geistliche Auskünfte über die momentanen Verhältnisse in seiner Mission. Dabei kam auch der unmittelbar bevorstehende Besuch von Ulrike Guttenberger bei Ferdinand zur Sprache. Gemeinsam mit Richard Reger aus Böhmischbruck wird sie demnächst zu einer vier- bis fünfwöchigen Reise in den Kongo aufbrechen. Für beide ist das nicht der erste Besuch in der Missionsstation von Ferdinand. Alleine die Anfahrt wird etwa drei Tage dauern.
Auf den Holzfachmann und Alleskönner Reger, so Ferdinand, wartet jede Menge Arbeit. Daneben gehört auch das „Anlernen“ der Einheimischen zu Regers Hauptaufgabe. Ulrike Guttenberger beschäftigt sich seit längerer Zeit schon mit der Heilpflanze „Artemisia“. Jedes Jahr sterben laut Guttenberger bis zu drei Millionen Menschen weltweit an Malaria. Mit der Pflanze scheint nach Fachleuten ein Sieg über die Malaria in Sicht zu sein. Guttenbergerwill in Seminaren bei Pater Ferdinand die Einheimischen auf die Chancen, die diese Pflanze bringt, einschwören. Weitere Themen für die Eingeborenen sind: welche Pflanzen helfen bei welchen Krankheiten, wie baue ich sie auf meinen Feld an? Der Samen hierfür wird verteilt. Die Moosbacherin gibt auch Infos zur Ernte und zur Herstellung von Produkten und erklärt, wie der Ackerboden fruchtbar bleibt und vor Erosionen geschützt werden kann.













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