Tröbes bei Moosbach
29.06.2022 - 12:10 Uhr

Tröbes feiert Kirchenpatrozinium mit einem Abschied

Im Jahre 1934 erbauten sich die Gläubigen in Tröbes eine neue Dorfkirche. Als Schutzpatron wählten sie „Johannes den Täufer“. Am vergangenen Sonntag war Johannistag und die Gläubigen von Tröbes, Ragenwies, Rückersrieth und Gaisheim, Saubersrieth mit Einöden konnten mit einem Festgottesdienst ihr Patrozinium feiern. Viele Gläubige waren gekommen. Die Moosbacher Musikanten unter Leitung von Franz Sturm geleiteten die anwesenden Feuerwehren Gaisheim, Tröbes und Saubersrieth, den Kriegerverein Tröbes sowie die Landjugend Tröbes mit ihren Fahnenabordnungen zur Kirche. Pfarrer Udo Klösel sowie Pater Ferdinand begrüßten die Gläubigen und auch Bürgermeister Armin Bulenda, Gemeinde-, Kirchen- und Pfarrgemeinderäte. Lena Putzer an der Orgel sorgte für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und die Lesungen trug Jakob Rom vor.

Pfarrer Klösel ging in seiner Festpredigt auf den Namen „Johannes“ ein, der auf Hebräisch „Gott ist gnädig“, heißt. Johannes predigte gegen die Missstände und Korruption seiner Zeit, nicht, um zu vernichten, sondern um zur Umkehr aufzurufen. Er war der große Täufer und Vorläufer von Jesus. Johannes bezeugte: Gott meint es gut mit uns Menschen.

Am Ende der Eucharistiefeier verabschiedete sich Pater Ferdinand von den Gläubigen. Ihm steht nun seine Rückreise in den Kongo, nach monatelangem Aufenthalt in der Heimat, bevor. Der Missionar dankte für die große Unterstützung.

 
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