22.08.2018 - 10:19 Uhr
Tröbes bei MoosbachOberpfalz

Weißwürste und Tanga Wisi

Zünftig geht es auf dem Tröbeser Kirchplatz beim bayerisch-kongolesischen Frühschoppen zu. Die Organisatoren haben zugunsten der Missionsbrücke ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Die "Kirchenmäuse" unter Leitung von Petra Zielbauer, begleitet von Michael Beugler am Akkordeon, sangen über Pater Ferdinand lustige G´stanzln und erhielten dafür viel Beifall.
von Peter GarreissProfil

Unter den schattigen Sonnenschirmen ließ es sich gut feiern. Wegen der vielen Gäste musste sogar auf den Dorfplatz ausgewichen werden. Hier wurden auch Tische und Bänke aufgestellt. Bayerisches und kongolesische Essen wie Weißwürste mit Breze, Bratwürste, Obstsalat, frittierte Bananen, Tanga Wisi (alkoholfreies Getränk aus dem Kongo), sonstige Getränke sowie Kaffee und leckere Kuchen wurden angeboten. Tröbeser wie die Jungfeuerwehr an der Schänke, Mitglieder der Missionsbrücke und Freunde halfen zur Durchführung des Festes zusammen und sogar Urlaubsgäste griffen mit zu. Andreas Hofmeister (Harmonika) und Richard Reger (Gitarre) spielten bestens auf. Richard Reger hatte Spiele wie Bonbonschleuder und Erbsenschlagen mitgebracht.

Darüber freuten sich die Kinder riesig. Außerdem konnten köstliche Marmeladen erworben werden. Die Kirchenmäuse unter der Leitung von Petra Zielbauer und von Michael Beugler, auf dem Schifferklavier begleitet, sangen lustige G´stanzln über Pater Ferdinand. „Irgendwo in der Welt drauss´, auch Kongo genannt, da rennt doch tatsächlich a Tröbeser umanand. Wir wissen des alle, wer des wird wohl sein, des is unser Wirts Räisl, der momentan is daheim“.

Sie ließen weiter in Mundart den Pater hochleben und schwärmten vom guten Bier, das er daheim wieder trinken kann. Vorsitzender Bernhard Rom stellte die Gründung des neuen Vereins „Missionsbrücke Moosbach-Ndendule, D.R. Kongo e.V.“ vor. Seit 2007 unterstützt die Missionsbrücke diese segensreiche Arbeit des Paters. 2018 wurde offiziell ein Verein gegründet, der bereits als gemeinnütziger Verein anerkannt ist. Rom bat die Anwesenden dem Verein „Missionsbrücke“ beizutreten. Der Jahresmindestbeitrag liege bei 30 Euro. Besonders sollen Entwicklungsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo, dem Missionsgebiet von Pater Ferdinand, gefördert werden. In regelmäßigen Abständen reisen immer wieder Mitglieder in den Kongo, um die Arbeit von Pater Ferdinand vor Ort zu unterstützen. Jeder kann mithelfen als Mitglied oder durch eine Spende.

Diese komme direkt und zu 100 Prozent den Projekten im Kongo zugute. Alle Mitglieder arbeiten freiwillig und ehrenamtlich für das Hilfsprojekt. Das Ziel ist Familien durch dieses Projekt nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu einem menschenwürdigeren Leben zu verhelfen. Der Erlös aus dem Frühschoppen kommt der Missionsbrücke zugute. Den Verein findet man auch im Internet unter www.missionsbruecke.de

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