Uckersdorf bei Schwarzhofen
30.09.2019 - 14:12 Uhr

Beim Kreuzwirt geht's hoch her

Das "Bermuda-Dreieck" steht an und für sich für unerklärliche Phänomene. Dass es Samstagabend beim "Kreuzwirt" im "Dreieck" in Uckersdorf wieder hoch hergeht, ist aber kein Wunder: Schließlich sind gute Musikanten am Zug.

Heiner Stanke aus Neunburg hatte sein Akkordeon mitgebracht und legte zünftig los. Bild: mad
Heiner Stanke aus Neunburg hatte sein Akkordeon mitgebracht und legte zünftig los.

Der Gastgeber, "Kreuzwirt" Michael Wilholm, konnte sich über den Besuch von zahlreichen Musik-Interessierten aus der Region freuen. Einen guten Zuspruch hatte man schon erwartet - nach den Erfolgen bei den zurückliegenden Musikanten treffen. An diesem schon herbstlich kühlen Abend war die Veranda voll, auch die Gaststube gut besucht.

Sie Musikfreunde wurden an diesem Abend auch reichlich belohnt. Die angereisten Musikanten spielten solo, aber auch in verschiedenen "Besetzungen" zusammen. Das Treffen hat sich mittlerweile einen guten Ruf erworben, das "Einzugsgebiet" ist riesig geworden und umfasst fast die ganze Oberpfalz. Der Moderator Wolfgang Butz ("Ziach-Wolfe") aus Inzelsdorf spielte Akkordeon und sang dazu. Er hatte diesmal befreundete Musiker bis aus Wendelstein in Mittelfranken mitgebracht, Günter und Sebastian Heinrich, die mit Kontrabass und Schlagzeug angereist waren. Mit ihnen spielt Butz auch zusammen in der Band "Fei wergli regional".

Aktiv mit dabei waren auch Heiner Stanke (Neunburg) mit seinem Schifferklavier, Eugen Eberhard (Flossenbürg) an der Gitarre, Hans und Bernhard (Gitarre, Akkordeon), Alois Lindner (Schwarzenbach-Pressath), an der Steirischen, Hans Schlehuber (Gitarre), Josef Forster (Akkordeon und Althorn) sowie Eugen Seebauer (Gitarre). Der "Löffel-Girgl" Georg Süß aus Rottendorf mischte auch mehrfach mit.

Die Gäste bekamen überwiegend "nostalgische" Lieder zu hören und mitzusingen unter dem Hauptmotto "Lang, lang ist's her" - über Jäger, Räuber, Soldaten, von der Heimat, der Jugend, von Liebesfreud und Liebesleid, angestimmt auf Ziehharmonikas und Gitarren - etwa "Zwei rehbraune Augen", "Es war im Böhmerwald" und viele mehr. Da wurde eifrig mitgesungen und geschunkelt.

Etliche Stunden lang spielten sie auf und sangen gemeinsam mit den begeisterten Gästen. Die Musikanten bekamen eine Maß Bier und eine Brotzeit gratis.

Josef Forster am Althorn (hinten) stimmte in verschiedenen Besetzungen mit ein. Bild: mad
Josef Forster am Althorn (hinten) stimmte in verschiedenen Besetzungen mit ein.
 
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