Uckersdorf bei Schwarzhofen
20.06.2018 - 18:17 Uhr

Im Wirtshaus spielt die Musik

Erneut erweist sich das Musikantentreffen im Gasthaus Wilholm als Publikumsmagnet. Es wird gesungen und zünftig aufgespielt, die thematische Bandbreite der Lieder reicht von Heimat über Jugend und Liebe bis hin zu Jagd und Soldatentum.

Eine Abordnung der Dieterskirchner Blaskapelle brachte sich beim Musikantentreffen zu Gehör. Mandl, Adolf [MAD] (adolf.mandl@gmx.de)
Eine Abordnung der Dieterskirchner Blaskapelle brachte sich beim Musikantentreffen zu Gehör.

(mad) Beim "Kreuzwirt" ging's am Samstagabend hoch her: Erneut durfte sich Gastwirt Michael Wilholm über den Besuch zahlreicher Musik-Interessierter aus der ganzen Region freuen. Über hundert Gäste füllten die Terrasse und den Garten.

Ebenso vielfältig waren auch die Musikanten angereist - vom Teenager bis zum rüstigen Senior. Wolfgang Butz („Ziach-Wolfe“) aus Inzelsdorf spielte zusammen mit Barbara Reichl aus Weiden Akkordeon, ebenso wie Alfons Schmitzer aus Fronhof, Angela Ach-Ziereis aus Regensburg. Rudi Lottner beherrschte seine „Steirische“ und Georg Süß aus Rottendorf hatte seine „Klanglöffel“ mitgebracht.

Besonders gut kamen die jungen Musikanten Maximilian und Johannes Brücklmeier aus Burglengenfeld an, die gekonnt auf ihrer Harmonika aufspielten. Den „Glanzpunkt setzte ein Orchester der Blaskapelle aus Dieterskirchen mit sattem Sound.

Weil es recht eng zuging, kam das gemeinsame Singen diesmal deshalb etwas zu kurz. Die große Zahl an Gästen war kaum zu überschauen und zu dirigieren. Die Musikanten zogen aber öfters reihum, damit alle in den Genuss der schönen Klänge kamen. Die Gäste bekamen überwiegend nostalgische Lieder unter dem Hauptmotto „Lang, lang ist’s her“ zu hören. Die Gesänge kündeten von Jägern, Räubern, Soldaten, von der Heimat, der Jugend und von Liebesfreud und Liebesleid. Angestimmt auf Ziehharmonikas und Gitarren erklangen zum Beispiel „Zwei rehbraune Augen“ und „Es war im Böhmerwald“. Viele kannten die Texte auswendig und konnten mitsingen.

Der musikalische Abend zog sich etliche Stunden hin. Zum Dank für ihr Engagement bekamen die Musikanten eine Maß und eine Brotzeit spendiert.



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Mit Quetschn'n und Gitarre wurde aufgespielt.
 
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