Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend in Würzburg. Ein Auszubildender der Bereitschaftspolizei wurde angeschossen und starb an der Verletzung wenig später im Klinikum. Die Polizei ermittelt nun, wie es dazu kommen konnte.
Wie infranken.de berichtet ging gegen 21.30 Uhr in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Notruf aus der Bereitschaftspolizeiabteilung ein. Ein anderer Polizeischüler hatte einer Unterkunft der Bereitschaftspolizeiabteilung einen einen Schuss vernommen. Er ging in das Nachbarzimmer, wo sich zwei seiner Kollegen befanden. Er sah einen Schüler lebensgefährlich verletzt, der andere befand sich in einem Schockzustand.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollten sich die beiden Auszubildenden auf den Wachantritt vorbereiten. Dabei kam es zu einem unbeabsichtigten Schuss. Der verletzte Polizeischüler wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Trotz sofortiger Einleitung von Erste-Hilfe-Maßnahmen und aller Bemühungen verstarb er kurz Zeit später.
Die Kriminalpolizei Würzburg will vor Ort klären, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Das Bayerische Landeskriminalamt übernimmt die Ermittlung der genaueren Umstände in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. So besteht der Anfangsverdacht auf einer fahrlässigen Tötung. Doch laut infranken.de geschehen immer wieder solche Unfälle bei der Polizei. Schüler und Mitarbeiter der Bereitschaftspolizei in Unterfranken stehen unter Schock. Deswegen organisierten die Bereitschaftspolizei und das Polizeipräsidium Unterfranken schnellstmöglich Betreuungsmaßnahmen. "In einer ruhigen Minute wird man sicherlich mal innehalten", sagte der Pressesprecher des Präsidiums Hans Zimmer gegenüber News5.













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