In einer würdigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag wurde am Ehrenmal des Unterauerbacher Friedhofs der Opfer der beiden Weltkriege gedacht. Vorausgegangen waren ein Kirchenzug zur Pfarrkirche St. Nikolaus, ein Rosenkranz für Verstorbene, Gefallene und Vermisste sowie eine Messfeier. Unter den Klängen der Blaskapelle Auerbachtal formierte sich der Zug mit der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) Auerbachtal an der Spitze zum Friedhof. Neben der SKK beteiligten sich auch die Feuerwehren aus Unterauerbach sowie Mitter- und Oberauerbach und zahlreiche Pfarrangehörige.
Pfarrer Walter Hofmann erinnerte in seine Ansprache daran, dass der Glaube stärkt und die Lebenssituationen dadurch besser gemeistert werden. Für die Gemeinde Schwarzach begrüßte der zweite Bürgermeister Franz Grabinger die Gäste und Ehrengäste zum Volkstrauertag. Er zitierte einen an einer Kriegsgräberstätte angebrachten Spruch in Italien: "Es ist gut, in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben."
Die Redner machten deutlich, dass es auch heute noch Krieg, Gewalt und Terror gibt. Beim Volkstrauertag gedachten die Bürger der vielen Gefallenen beider Weltkriege aus dem Auerbachtal. Der Frieden, der heute in Deutschland herrsche, sei keine Selbstverständlichkeit, hieß es mehrmals.
Das Gedenken und den Appell zum Frieden beendete Franz Grabinger mit dem Verlesen der Namen von Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aus dem Auerbachtal. Die Feierlichkeit am Ehrenmal schloss mit der Kranzniederlegung, dem Lied "Ich hat einen Kameraden" und drei Salutschüssen.













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