Unterbrucker Wehr braucht für neues Fahrzeug wohl größere Unterstellmöglichkeit

Vorsitzender Klaus Biersack schilderte die Tätigkeiten der Wehr im vergangenen Jahr und kündigte an, dass heuer das „Flori“ auch im August geöffnet sein wird.
von C. & W. RupprechtProfil

Bei der Gemeinde Kastl ist ein Antrag für ein neues Fahrzeug für die Unterbrucker Wehr eingegangen. Das bestätigte Bürgermeister Hans Walter. Wegen der Neuanschaffung befürchtet er ein Platzproblem.

Da neue Fahrzeuge meist größer seien als die alten, müsse man sich auch Gedanken darüber machen, wo man dieses zukünftig unterstellt, meinte Bürgermeister Hans Walter. Das jetzige Gerätehaus der Unterbrucker Wehr werde wahrscheinlich dafür zu klein sein. Wünschenswert wäre eine Unterstellmöglichkeit in der Nähe des Florianheims, so Walter. Aber das werde wegen der Hochwassergefahr nicht einfach werden, vor allem wenn man die Flut der letzten Tage im Hinterkopf behalte und das Jahrhunderthochwasser mit berücksichtige.

Kreisbrandmeister Alois Schindler sicherte die Unterstützung des Landkreises für ein neues Fahrzeug und ein neues Gebäude zu. Er berichtete, dass die Einführung der digitalen Alarmierung coronabedingt ins Stocken geraten sei, ebenso das Thema Absaugungen in den Feuerwehrhäusern. Im Hinblick auf die Hochwassereinsätze und die Hilfen bei Corona betonte Schindler, dass keine Organisation so schnell auf so viel Personal zurückgreifen könne wie die Feuerwehren. Er betonte, dass trotz Corona die Einsatzbereitschaft immer sichergestellt war.

Da pandemiebedingt fast alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten, fiel der Bericht des Vorsitzenden Klaus Biersack kurz aus. Die Unterbrucker Wehr habe derzeit exakt 100 Mitglieder. Die Winterwanderung sei die letzte Aktion vor dem Lockdown im Frühjahr 2020 gewesen. Danach habe auch das Floriansheim geschlossen werden müssen. Lediglich von Mitte Juni bis Herbst 2020 habe es mit reinem Biergartenbetrieb wieder öffnen dürfen. Biersack bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern.

Da das Floriansheim wegen des Lockdowns ohnehin schon lange geschlossen werden musste, entfällt heuer die Sommerpause und es ist auch im August geöffnet.

Den Tätigkeitsbericht des Kommandanten übernahm dieses Mal noch Gerhard Veigl da er 2020noch im Amt war. Die aktive Mannschaft zählt derzeit 20 Mitglieder. Sie konnten im vergangenen Jahr nur eine Übung abhalten. Die Wehr verzeichnete in 2020 sechs Einsätze. Die Florianjünger verteilten auch die Coronahandzettel und die selbst genähten Masken. Die Schulungen erfolgten alle online.

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