Unterlind bei Vohenstrauß
17.10.2018 - 10:46 Uhr

Diskussion über Glockenturm in Unterlind hält an

Einigen Dorfbewohnern in Unterlind läutet die Glocke im neuen Turm zu schnell. Einigen ist der Turm überhaupt zu teuer. Dorfsprecher Alfred Uschold wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Dorfkreuz, Bushäuschen und Glockenturm bilden ein Ensemble in der Dorfmitte von Unterlind. Allerdings ist der Glockenturmbau noch nicht von allen akzeptiert. Bild: dob
Dorfkreuz, Bushäuschen und Glockenturm bilden ein Ensemble in der Dorfmitte von Unterlind. Allerdings ist der Glockenturmbau noch nicht von allen akzeptiert.

Für Dorfsprecher Alfred Uschold war die Neugestaltung des Dorfkerns in Unterlind in enger Abstimmung mit der Stadt ein Erfolg. Eines wolle er aber klarstellen: Immer wieder werde er auf die „hohe Summe“ für den Bau des Glockenturms angesprochen. Die Leute verwechseln dabei, dass es sich um drei Baumaßnahmen in einer handele: Bushäuschen, Dorfplatzsanierung und Glockenturmbau sind in der Gesamtsumme von gut 50 000 Euro beinhaltet. Von den Kritikern wird aber nur der Glockenturmbau erwähnt und alles andere nicht. „Das muss ich heute einmal richtigstellen“, meinte Uschold. Die Dorfbewohner hätten ihren Teil der Kosten bereits bezahlt. Er setze sich aus den Einnahmen vieler Feste und einiger Spenden zusammen.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer erklärte, die Umgestaltung des Dorfkerns habe 15 100 Euro, das Bushäuschen 12 175 Euro und der Glockenturm 18 000 Euro gekostet. Die Stadt rechnet noch mit Abschlusskosten in Höhe von 6000 Euro, was Kosten von 51 275 Euro ergibt. Die Unterlinder haben sich mit 10 000 Euro beteiligt, den Rest übernimmt die Stadt. Da anscheinend einigen Dorfbewohnern das Glockenläuten zu schnell geht, werde das Geläut am Ende dieser Woche noch einmal justiert, da zeitgleich auch noch eine fehlerhafte Platine ausgewechselt werden muss. „Vielleicht schlafen wir dann ein oder es sagen einige, jetzt läutet die Glocke zu langsam“, scherzte Uschold.

 
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