Erstmals haben die Unterlinder einen eigenen Christbaum. Seit der Umgestaltung des Dorfplatzes mit dem Glockenturmbau bietet es sich für die Dorfbewohner an, den Platz in der Advents- und Weihnachtszeit ebenfalls jahreszeitlich zu gestalten. Nachdem die Bewohner bereits bei der Umsetzung mit viel Tatkraft und Gemeinsinn überzeugten, sind sie nun auch wie ihre Kollegen aus Obertresenfeld fleißig vorangegangen und haben am ersten Dezembertag eine Tanne vor dem Glockenturm platziert. Alfred Uschold erinnerte nach getaner Arbeit noch einmal an die 328,5 ehrenamtlichen Stunden und zusätzlich 26 Schlepperstunden die für den Dorfplatz und Glockenturmbau von den Helfern erbracht wurden. Die Erneuerung des Dorfkreuzes durch Kirchenmalerin Monika Müllner kostete 800 Euro, erinnerte Uschold nach getaner Christbaumarbeit am Samstag. 30 Familien, einzelne Personen, Firmen, Parteien, Banken, Christa Wildenauer von „Kunst und Krempel“ oder anonyme Personen spendeten insgesamt 8190 Euro. Dafür sagte Uschold noch einmal ein herzliches „Vergelt’s Gott“. 10 000 Euro für diese Maßnahme wurden an die Stadt überwiesen. Geld, das sich aus den Spenden und der Dorfkasse zusammensetzt. „Wir sind somit schuldenfrei“, stellte Uschold lächelnd und nicht ohne Stolz fest. Beim Gottesdienst am Vorabend zum Festtag "Mariä Himmelfahrt“ segnete Bischöflich Geistlicher Rat, Pfarrer Alois Scherm, den Dorfplatz und sprach von einem „Platz des Friedens“. Jetzt wäre es für ihn an der Zeit, das Amt des Dorfsprechers in jüngere Hände zu übergeben, vielleicht würde sich jemand finden, hoffte Uschold.
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