Konzert mit Picknick-Flair

An ungewöhnlichen Orten außergewöhnliche Events zu präsentieren, zeichnet sowohl den Kunstverein als auch Jürgen Zach, Leiter des Chors "Contigo", aus. In Untermurnthal erlebt das Publikum ein Open-Air-Konzert der Extraklasse.

Rund 280 Gäste lauschten an dem herrlichen Sommerabend dem Chor „Contigo“ mit seinem Leiter Jürgen Zach (rechts).
von Udo WeißProfil

(weu) In Kooperation mit dem "Seminarium" der Familie Kopp-Martz gelang es, rund 280 Gäste zu begeistern. „Wer ,Songs an einem Sommerabend' in Banz schon einmal live erlebt hat, schwärmt von diesem Flair“, begrüßte Initiator Jürgen Zach das Publikum. Die idyllische Wiese hinter dem "Seminarium" habe die gleiche Faszination.

Der eigens fürs Konzert gestaltete Garten, dessen Zugang mit vielen Lichtern erleuchtet wurde, bot den idealen Ort für das nicht alltägliche Konzert, an dem neben dem Chor „Contigo“ auch Jürgen Zachs Band „Just one more“ mitwirkte, und zeitlose Songs von Liedermachern wie Reinhard Mey, Konstantin Wecker, Klaus Hofmann bis zu Angelo Branduardi zu hören waren.

Mit Decken, Jacken, Stühlen und Tischen und so manchem Picknickkorb ausgerüstet, suchten sich die meisten Gäste einen Platz auf dem Hügel gegenüber der Band. Einige aufgestellte Biertische waren auch schnell bevölkert. Die Verpflegung in dem idyllischen Garten mit blau illuminierten Bäumen war perfekt organisiert. Der Kunstverein war für Getränke zuständig, die Neunburger Ministranten bruzzelten Bratwürste und verkauften „Popquins“ vom Eine-Welt-Laden, einen Reis-Quinoa-Snack. Wein gab es beim Stand des neuen Bioladens „Radieserl“.

Die Lieder, die abwechselnd vom Chor und von der Band dargeboten wurden, hatten oft gesellschaftskritische Themen als Inhalt, es ging um Werte und Manipulationen, so in dem Lied „Was geht es die Götter an“ oder „Alle Kinder dieser Welt“. Auch Eigenkompositionen von Jürgen Zach wie „I woaß“ befanden sich im Programm der Band, in der mit Jürgen Rohr (Drums), Bernhard Müllers (Keyboard, Oboe), Christian Schmid (Bass), Cyrus Saleki (Gitarre) und Jürgen Zach (Gitarre, Gesang) fünf exzellente, überregional bekannte Musiker mitwirkten.

Mit unterhaltsamen, oft auch tiefgründigen Texten führte Jürgen Zach durch das Programm und gab mit seiner markanten Stimme den Liedern eine ganz persönliche Note. Anna Lottner glänzte als Solistin mit dem Lied „Kleine Stadt“ und setzte mit „Scarborough Fair“ einen abschließenden Glanzpunkt. Mit drei Zugaben von Hannes Wader, Klaus Hofmann und Reinhard Mey endete das Konzert.

Jürgen Zach bedankte sich abschließend bei der Familie Kopp-Martz für das Gelände, ebenso beim Kunstverein und dem Kloster Ensdorf sowie allen weiteren Sponsoren. Kommentare der Gäste wie „ein schönes Fleckchen Erde“ und „Wieviel Mühe die sich gemacht haben“ zeigte, dass die Idee des Open-Air-Konzerts sehr gut angekommen ist und vielleicht eine Wiederholung finden wird.




Abwechselnd mit dem Chor boten die fünf exzellenten Musiker von „Just one more“ Musik vom Feinsten.
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