Unterwildenau/Luhe-Wildenau
10.12.2020 - 13:39 Uhr

Pöllmann-Marterl in Luhe-Wildenau mehrfach Ziel von Vandalen

Richard Gössl (rechts) hat in der gemeinsamen Werkstatt mit Siegmund Frischholz (nicht im Bild) am Marterl wieder eine Befestigungplatte angebracht, die mit vier großen Schrauben auf den vorhandenen Betonsockel fixiert werden soll. Altbürgermeister Karl-Heinz Preißer (links), Vorsitzender des Oberpfalzvereins Luhe-Wildenau, lobt das Engagement der beiden Vereinsmitglieder und hofft, dass das Marterl die weitere Zukunft unbeschädigt erlebt. Bild: bey
Richard Gössl (rechts) hat in der gemeinsamen Werkstatt mit Siegmund Frischholz (nicht im Bild) am Marterl wieder eine Befestigungplatte angebracht, die mit vier großen Schrauben auf den vorhandenen Betonsockel fixiert werden soll. Altbürgermeister Karl-Heinz Preißer (links), Vorsitzender des Oberpfalzvereins Luhe-Wildenau, lobt das Engagement der beiden Vereinsmitglieder und hofft, dass das Marterl die weitere Zukunft unbeschädigt erlebt.

Entsetzen und Ärger stehen dem Vorsitzenden des Oberpfalzvereins Luhe-Wildenau, Altbürgermeister Karl-Heinz Preißer, ins Gesicht geschrieben. Für ihn nicht nachvollziehbar wurde das östlichste und jüngste Marterl im Markt Luhe-Wildenau mit Absicht zerstört. Unmittelbar nach der Brücke über die A 93 neben der Gemeindeverbindungsstraße von Unterwildenau nach Pischeldorf auf der einen und nach Luhe auf der anderen Seite steht das Marterl, das im Jahr 1992 die Familie des Augenarztes Dr. Adolf Pöllmann errichtet hatte.

Das schlichte Holzkreuz mit Steildach und gusseisernem Korpus steht auf einem gemauerten Sockel. Von hier wurde es vor rund sechs Wochen zum ersten Mal heruntergerissen und an den Sockel angelehnt. Am 30. November befestigten Siegmund Frischholz und Richard Gössl das Kreuz wieder auf dem vergrößerten Sockel. Nur einen Tag später meldete ein Radfahrer, dass das Kreuz wieder heruntergerissen und diesmal in den dortigen Wald geworfen wurde.

Jetzt haben Siegmund Frischholz und Richard Gössl in ihrer gemeinsamen Werkstatt dem Fuß des Marterls wieder eine stählerne Plattform verpasst. In die vier durchgebohrten Löcher passen die entsprechende Zahl von richtig langen Schrauben, die das Marterl mit dem vorhandenen Betonsockel fest und hoffentlich dauerhaft verbinden soll, wie Preißer meinte. Die zuständige Polizeiinspektion Neustadt/WN ist in die Ermittlung des oder der Verursacher eingebunden. Ganz nebenbei deutet Preißer an, Hinweise auf eine Täterschaft zu haben.

Achtlos wurde das Marterl in den Wald geworfen. Bild: bey
Achtlos wurde das Marterl in den Wald geworfen.
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