Joseph Moosburger aus Ursensollen blickt an seinem 95. Geburtstag auf ein erfülltes Leben mit Höhen und Tiefen zurück. Er wurde am 4. Juni 1931 in Thonhausen geboren und wuchs bei den Großeltern in Zant auf. Nach der Schulzeit in Hausen war er als landwirtschaftlicher Helfer tätig. 1953 lernte er seine Frau Paulina auf der Hohenburger Kirwa kennen und lieben, wo er seiner Leidenschaft, dem Tanzen, nachging.
Zunächst verloren sie sich jedoch aus den Augen, da Paulina für eineinhalb Jahre in Nürnberg beschäftigt war. 1955 trafen sie sich wieder und seitdem gehen die beiden gemeinsam durchs Leben. Am 1. Dezember 1956 gaben sie sich erst im Standesamt Amberg und dann bei der kirchlichen Trauung in Hausen das Jawort.
Aus den jetzt fast 60 Ehejahren gehen ein Sohn, eine Tochter, vier Enkel und vier Urenkel hervor. 1966 bauten sie in Ursensollen ein Haus, wo sie noch heute leben. 35 Jahre war er als Berufskraftfahrer und Maschinenführer bei derselben Firma tätig, bevor er 1992 in den Ruhestand ging. Seine Zeit verbrachte der Rentner gerne beim Schafkopfspielen. Vor zehn Jahren ereilte das Ehepaar ein Schicksaalschlag, als die Tochter an Krebs stirbt.
Gesundheitlich sei er sehr zufrieden, sagt der 95-Jährige. Seit einer Operation an den Augen vor zwei Jahren könne er wieder gut sehen. Im Garten kümmere er sich um die Pflege der Pflanzen. Um sich auch geistig fit zu halten, liest er täglich Zeitung und löst Kreuzworträtsel. Besonders stolz ist er allerdings auf seine Kopfrechenkünste. Gerne erinnert er sich daran, wie er in der Schule die älteren Schüler mit seinem schnellen Kopfrechnen übertrumpfte. Bis heute kann er das große und kleine Einmaleins aus dem Effeff.













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