02.08.2020 - 14:29 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Delegation aus Ursensollen in Sachen Biodiversität unterwegs

Bei einem Besuch in der Gemeinde Brennberg im Landkreis Regensburg machte sich eine Delegation aus Ursensollen ein Bild von den Maßnahmen, die dort in Sachen Biodiversität in Gang gekommen sind.
von Externer BeitragProfil

Beim Projekt "Marktplatz der biologischen Vielfalt" wurde die Gemeinde Ursensollen 2018 neben Brennberg (Landkreis Regensburg) als eine von zehn Modellgemeinden in Bayern ausgewählt. Das Projekt läuft drei Jahre und endet im Jahr 2021. Aus diesem Grund machten sich Bürgermeister Albert Geitner, Biodiversitätsbeauftragter Johann Schmaußer und Nina Forster von der Gemeinde Ursensollen auf den Weg nach Brennberg, um neue Impulse und Ideen mit nach Ursensollen zu nehmen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch der beiden Modellgemeinden zum Thema Biodiversität. Nicht nur die offene Flur mit Grünlandnutzung, Ackerbau und Wald haben die beiden Gemeinden gemeinsam, auch die Wasserarmut im Karstgebiet. Um die wertvollen Feuchtbiotope in der Gemeinde Ursensollen zu sichern und nachhaltig zu verbessern, wurde eine Dorferneuerung zur Renaturierung der Hülln beantragt.

Bürgermeisterin Irmgard Sauerer und ihr Stellvertreter Franz Löffl führten die Gäste zur Burg Brennberg sowie zum Ortsteil Frauenzell und zeigten die Flora und Fauna des Himmelthals, wo das Straßenbegleitgrün mit seinem Thymian besonders schön zu sehen ist. Zum Ende des Besuchs wurde das Firmengelände der Firma IRS Systementwicklung besichtigt, welche sich das Thema Natur- und Artenschutz auf die Fahne geschrieben hat und in einem Projekt des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet wurde. Das Projekt von sieben europäischen Partnern fördert die biodiversitätsorientierte Gestaltung von Räumen als Teil grüner Infrastrukturen und potenzieller Sprungbretter für Biotopkorridore.

Florian Lang, Projektmanager des Projektes "Marktplatz der biologischen Vielfalt", freut sich über den Austausch der Kommunen. "Durch den Erfahrungsaustausch werden positive Ansätze bei der Förderung der Biodiversität schneller verbreitet und die Wiederholung von Fehlern wird reduziert", sagte er laut Pressemitteilung. Bürgermeister Albert Geitner ist beeindruckt von der Vielfalt in Brennberg. "Die Gemeinsamkeiten der beiden Kommunen und deren umgesetzte Projekte zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und das Thema Natur- und Artenschutz richtig angehen."

Von links: Nina Forster Gemeinde Ursensollen, Franz-Xaver Löffl 2. Bürgermeister und Biodiversitätsbeauftragter Gemeinde Brennberg, Florian Lang, Projektmanager „Marktplatz der biologischen Vielfalt“, Korbinian Fink, Beauftragter MdbV Brennberg, Irmgard Sauerer 1. Bürgermeisterin Gemeinde Brennberg, Johann Schmaußer Biodiversitätsbeauftragter, 1. Bürgermeister Albert Geitner, Reinhard Schiegl Geschäftsführer IRS Systementwicklung, Anton Robl Landschaftsarchitekt
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