Kommandant Thorsten Michel blickte bei der Jahresversammlung zurück und erklärte, dass die Aktven aus Ursensollen zu insgesamt 87 Einsätzen gerufen worden sind. Unter anderem musste 20 Mal ein Feuer gelöscht werden, einmal war es eine Sicherheitswache, 48 Mal eine technische Hilfesleistung sowie drei Abc-Einsätze. Besonders gefordert waren die Kräfte bei einem Großfeuer in Allertshofen (Gemeinde Hohenburg) sowie bei einem Gefahrgut-Einsatz im Gewerbepark A6 und bei vier schweren Unfällen mit Motorrädern.
"Besonders tragisch ist dabei ein Einsatz gewesen, bei dem die Hilfe für einen Kameraden von uns zu spät kam." In dieser Hinsicht bemerkte er, dass für die Ehrenamtlichen Notfallseelsorge und Einsatznachbesprechungen nicht mehr wegzudenken seien. "Das war ein Ereignis, das die gesamte Wehr tief erschüttert hat", sagte Vorsitzender Markus Dehling.
Insgesamt konnte die Feuerwehr 21 Verletzten helfen beziehungsweise medizinisch versorgen, drei Menschen wurden befreit, doch vier Menschen konnten nur mehr tot geborgen werden. Kreisbrandmeister Alexander Graf zollte den Aktiven der Feuerwehr seinen Respekt. "Das Jahr hat gezeigt, wie nahe bei der Feuerwehr Freud und Leid zusammen liegen." Das stärkste Gut sei dabei die Kameradschaft, sie spende Kraft - auch in den schwärzesten Stunden.
HLF 20 voll im Einsatz
Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 habe sich bei vielen Einsätze bereits bewährt, erklärte Vorsitzender Dehling. Am Florianstag ist der Wagen eingeweiht worden und löste das 34 Jahre alte LF16 ab. "Das Neue ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken", so Kommandant Michel.
Saskia Landgraf berichtete von der Arbeit der Kinderfeuerwehr. Bei zahlreichen Spiel- und Bastelstunden haben die Jüngsten der Wehr viel erlebt: "Höhepunkt war das Spiel ohne Grenzen der Kinderfeuerwehren des Landkreises, das von uns ausgerichtet wurde." Durch die Änderung in der Satzung und der Geschäftsordnung gehören nun die beiden Betreuerinnen Stefanie Michel und Saskia Landgraf zum Vorstand der Feuerwehr.
Ehrennadel in Bronze
Im Anschluss ehrte Vorsitzender Markus Dehling den Atemschutzwart und Fach-Kreisbrandmeister Rudi Kummert für 20 Jahre im Vorstand. "Er sticht durch sein zuverlässiges Arbeiten sowie sein kameradschaftliches Wirken besonders hervor." Kummert habe die Atemschutzgruppe maßgeblich geprägt, lobte Dehling. Dafür wurde ihm im Namen des Vereines die Ehrennadel in Bronze verliehen.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.