18.04.2019 - 17:42 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Feeling wie dahoam: De Scho Wieda in Ursensollen

90 Minuten Vollgas: Auf ihrer "Tour de Franz" lassen die vier Jungs nichts anbrennen. De Scho Wieda bringen auch in Ursensollen mit ihren bayerischen Interpretationen von Welthits die Bude zum Kochen.

von PKMOProfil

Doch bevor es so weit war, durfte sich eine dreiviertel Stunde lang Da Oimara auf der Bühne austoben. Der gebürtige Tegernseer, der eigentlich Beni Hafner heißt, brachte das feierfreudige Publikum mit seinen Gstanzeln und seinem Improvisationstalent auf Betriebstemperatur. Liebeserklärungen an Bier und Lederhose inklusive.

Dann wurde es stockfinster und unter ohrenbetäubenden Motorengeräuschen und Lichtblitzen kamen De Scho Wieda auf die Bühne. Gleich zu Beginn performten sie ihren aktuellen Hit "Monaco Franze" zum berühmten Backstreet-Boys-Beat "Everbody" und rissen das Publikum mit. Die Bavarian Boys alias De Scho Wieda sind Frontmann und Gitarrist Max Josef Kroneder, Tobias Reinhard Loechle an der Quetschn, am Kontrabass und an der Ukulele, Johannes Benedikt Loechle an der Tuba, am Bariton und Flügelhorn, an der Trompete und Geige sowie der Vierte im Bunde, Felix Ranft, am Schlagzeug und an den Löffeln.

Das textsichere Publikum konnte viele Songs mitsingen und tanzte, was das Zeug hielt. Frontmann Kroneder stellte gleich fest: "So wie ihr mitsingt's, ist des ja fast scho a Feeling wie dahoam." Dabei war es ziemlich egal, ob die Vier Eigenkompositionen wie "Easy Rider" oder "Da Grantler" zum Besten gaben, oder den weltbekannten Melodien von Taylor Swifts "Shake it off" oder Robin Thickes "Blurred Lines" ein bayerisches Gewand verpassten.

Spätestens bei ihrer berühmten Interpretation von "Despacito", die vor allem durch das Musikvideo mit Monika Gruber bekannt geworden ist, herrschte im Kubus Mitsinggarantie. Rund 340 Leute waren dorthin gekommen, ohne Ohrwurm ging sicher niemand nach Hause. Die Jungs verabschiedeten sich mit ihrem selbst geschriebenen Lied "Servus Habedere" vom begeisterten Publikum. In schummerigem Licht wurden dazu noch einmal alle Arme nach oben gereckt - ein Gänsehautmoment.

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