Um die wertvollen Felslebensräume und den Magerrasen rund um die Haager Eisenbahnbrücke zu fördern, entfernte der Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach im vergangenen Winter in den schattigen Bereichen vor allem Pappeln. So soll verhindert werden, dass die Wurzeln der Bäume weitere Schäden an der Brückenbefestigung anrichten. Um die Trockenrasenreste zu erhalten, schnitt das Team zudem Sträucher und zu dicht stehende kleine Bäume heraus. Bürgermeister Albert Geitner machte sich mit der Natur- und Landschaftspflegerin Anita Vieracker vor Ort ein Bild von den Maßnahmen.
In der sonnigen Böschung dort wachsen Arten wie Wiesensalbei, Zickzack-Klee, Odermenning, Pfirsichblättrige Glockenblumen und Sichelmöhre. Auf der Böschung finden sich, typisch für Bahnlinien, Apfel- und Birnbäume. Große Schlehen und Heckenrosen sollen erhalten werden, da sich hier Neuntöter aufhalten. Diese amselgroßen Vögel kommen im heckenreichen Naturpark Hirschwald häufiger vor. Im dornigen Gebüsch spießen sie ihre Beute auf und legen sich ein Vorratslager an. Als Mäusejäger bereinigt der Neuntöter die Flure. Im Frühjahr und Sommer will man die Entwicklung begutachten und dann im nächsten Herbst weitere Maßnahmen vornehmen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.