An einem herrlichen Sommerabend wurde Pfarrer Konrad Willi, der seit 2011 in der Pfarrei Ursensollen als Pfarradministrator wirkte, in festlichem Rahmen verabschiedet. Den Gottesdienst auf dem Dorfplatz hatten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung gemeinsam organisiert. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Musikkapelle Ursensollen unter Leitung des Dirigenten Stefan Neger. Trotz der Corona-bedingten Regelungen war eine würdevolle Feier möglich. Kirchenpfleger, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Oberministrant, Bürgermeister, Kolpingsfamilie und DJK Ursensollen hoben die Leistungen des scheidenden Geistlichen hervor.
Kirchenpfleger Markus Hierl ließ die vergangenen neun Jahre Revue passieren und wies dabei besonders auf die Vorbereitungen zur anstehenden Kirchenrenovierung hin. Pfarrer Willi stellte in seiner Predigt, während der er ein Gesicht auf eine Leinwand zauberte, dar, wie viele schöne Momente er bei Taufen und Hochzeiten erleben durfte, aber auch wie viele dunkle Seiten er bei Beerdigungen erfahren hat.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gitta Edenharder beschrieb mit den Worten eines Navigationsgeräts die Reise, auf die sich die Pfarrgemeinde mit Pfarrer Willi ab dem Jahr 2011 begeben habe. "Es war eine stets sehr schöne Zeit", lautete ihre Resümee. Gemeinsam mit den Teams von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung habe man in diesen Jahren einige „Baustellen“ zu bewältigen gehabt. Neue Dinge seien dabei entstanden, aber auch manche Hindernisse hätten umfahren werden müssen. In ihrem Rückblick zählte sie unter anderem die vielen Pfarrfeste mit den jeweiligen Mottos auf. Die Ministranten überreichten Pfarrer Willi ein Holzkreuz, verziert mit den Fingerabdrücken seiner 41 Messdiener, und ein Fotoalbum, damit er das gemeinsam Erlebte nicht vergisst.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Pfarrer Willi die Ausfahrt nach Bergheim, Joshofen und Unterstall im Dekanat Eichstätt nimmt. Sein Nachfolger Pfarrer Johannes Arweck wird dann im September zusteigen und den Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen leiten.
Am Ende des Gottesdienstes gab es dann noch eine besondere Überraschung für Pfarrer Willi: Er durfte ein paar Runden mit dem geschmückten „Willi-Mobil“ um den Dorfplatz drehen und sich so Corona-gerecht von den Gottesdienstbesuchern verabschieden.















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