02.10.2018 - 12:11 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Radweg nach Hohenburg ein Stück weiter

Der Radweg zwischen Ursensollen und Hohenburg ist ein Wunsch, den beide Gemeinden teilen. Damit aus dem Wunsch auch Realität wird, ergreift der Ursensollener Gemeinderat jetzt die Initiative.

Fürr die Ortschaft Thonhausen wäre eine einfache Dorferneuerung denkbar.

Zum Thema Neubau eines Radweges von Ursensollen nach Hohenburg konnte Bürgermeister Franz Mädler auch den Bürgermeister von Hohenburg, Florian Junkes begrüßen. Damit sollte ein Zeichen gesetzt werden, dass beide Naturparkgemeinden an einem Strang ziehen. Sie bedankten sich beim Landrat und Kreistag, dass nach Jahrzehnten der Bemühungen nun die Planung des Radwegs von Ursensollen bis Allersburg begonnen werden konnte.

Engstelle in Stockau

Michael Hierl und Philipp Bisler vom Büro UTA-Ingenieure aus Amberg stellten die Vorplanungen vor. Sie zeigten das Konzept sowie alternative Trassenvorschläge. Die bereits 2016 einstimmig beschlossene Trassen-Variante wäre der Radweg entlang der Kreisstraße. Der Abstand zur Fahrbahn von 1,75 Meter könnte allerdings in der Ortschaft Stockau nicht eingehalten werden. Alternative Trassenverläufe sind jedoch möglich. Weiterhin käme es bei Hausen und Heimhof zu Komplikationen, da der Hausener Bach größtenteils direkt an der Kreisstraße verläuft.

Hier wird ein Verlauf teils durch die Ortschaften vorgeschlagen. Der Rest der Strecke wäre wie geplant ausbaubar, unter der Voraussetzung, dass Grunderwerb möglich wäre. Der Landkreis wird sich nun mit der weiteren Vorgehensweise und dem Grunderwerb befassen. Für die Erstellung eines Dorfentwicklungsplans in Thonhausen wurde das Büro Rösch aus Gebenbach beauftragt. Noch 2018 wird mit den Thonhausener Bürgern eine umfangreiche Planungsbesprechung anberaumt werden. Bis Ende 2019 könnten die Planungen abgeschlossen und im Jahr 2020 die Maßnahmen dann umgesetzt werden.

Auch in Sachen Jugendarbeit werden Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit betrachtet. Die Gemeindeverwaltung lud deshalb Claudia Mai, die Jugendreferentin des Landratsamtes, ein. Sie stellte ein Konzept zur Zusammenarbeit der Gemeinden Ursensollen, Ensdorf, Rieden und Kümmersbruck vor. Denkbar wäre die Einstellung einer pädagogischen Fachkraft, angestellt über die Salesianer in Ensdorf. Für die Gemeinde Ursensollen wären zehn Wochenstunden bei monatlichen Kosten von rund 1430 Euro vorgesehen, so Mai.

Biologische Vielfalt

Der Gemeinderat entschied sich dafür, am Wettbewerb "Marktplatz der biologischen Vielfalt" teilzunehmen, ausgeschrieben vom Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz und der Wildland Stiftung. Der Gewinner wird Modellgemeinde und bei der Umsetzung der Maßnahmen sowie bei der Erstellung von Biodiversitäts-Strategien unterstützt.

Den Auftrag für die verbleibenden Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung in Hohenkemnath erhielten die Firma Schäffer sowie die Firma Schmaußer. Mit den Arbeiten wird noch in diesem Jahr begonnen, die gärtnerischen Arbeiten sind für das Frühjahr 2019 vorgesehen. Weiterhin wurde die Ehrenamtspauschale für Wahlhelfer angehoben sowie auch den neuen Inklusionsbeauftragen der Gemeinde eine Aufwandsentschädigung zugesprochen.

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