Mit dem Spatenstich für das neue Heizhaus hat die Firma Hüttner ein bedeutendes Bauprojekt für die zukünftige Nahwärmeversorgung in Ursensollen und Hohenkemnath begonnen. Das geplante Heizhaus wird eine Grundfläche von 15 mal 25 Metern umfassen. Im ersten Ausbauschritt ist die Installation eines Hackschnitzelofens mit einer Leistung von 800 kW vorgesehen. Im Endausbau soll die Anlage auf insgesamt drei Öfen mit jeweils 800 kW erweitert werden. Damit entsteht eine leistungsfähige Heizzentrale, die das Nahwärmenetz zuverlässig mit Wärme versorgen soll, wie die Gemeinde mitteilt.
Insgesamt werden demnach rund 150 Abnehmer in Ursensollen und Hohenkemnath über das Nahwärmenetz versorgt. Durch den Einsatz von Hackschnitzeln setze man zudem auf einen regional verfügbaren, nachwachsenden Brennstoff. Johannes Hüttner betont laut Mitteilung die Zusammenarbeit mit regionalen Firmen wie Faderl Bau, Dötterl & Hahn und Holzbau Kuhn. Diese Kooperation sei ein wichtiger Vorteil bei der Umsetzung des Projekts. Auch sein Sohn Bernhard Hüttner unterstreicht laut Mitteilung die Bedeutung des Miteinanders von Politik, beteiligten Firmen und Anwohnern.
Eine besondere Herausforderung habe die noch ausstehende Förderzusage dargestellt. Durch den Einsatz von Bundestagsabgeordneter Susanne Hierl (CSU) habe ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn erreicht werden können. Bürgermeister Martin Fleischmann lobte den Mut, solch ein Projekt unter den aktuellen Auflagen zu starten. Die Inbetriebnahme des neuen Heizhauses ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Eine Informationsveranstaltung zum Thema kommunale Wärmeplanung in der Gemeinde Ursensollen ist am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Kubus in Ursensollen. Auch Bernhard Hüttner wird dabei vor Ort sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.













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