18.05.2021 - 10:19 Uhr
UrsensollenOberpfalz

SPD Ursensollen will die Zukunft der Gemeinde nachhaltig gestalten

von Externer BeitragProfil

Um die Zukunft der Gemeinde, die politische Lage oder den Bundestagswahlkampf ging es bei einer Video-Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Ursensollen. Im Zusammenhang mit dem Aufbau eines Nahwärmenetzes in Ursensollen stellte man laut einer Pressinformation fest, dass sich die örtliche SPD sehr dafür eingesetzt, die Liegenschaften der Kommune klimaneutral zu gestalten und den Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ebenfalls an einem regenerativen Heizkonzept teilhaben zu können.

Daniel Reichenberger berichtete über einen Antrag der SPD zu ökologischen neuen Baugebieten mit den Schwerpunkten Photovoltaik, Regenwassernutzung, Bereitstellung günstiger Miet- und Eigentumswohnungen und Vermeidung von Steinwüsten. Ursensollen als Biodiversitätsgemeinde komme hier eine besondere Verantwortung zu, so die einhellige Meinung.

Ein weiterer Antrag befasste sich mit dem Bau von E-Ladesäulen, für die es aktuell eine 80-prozentige Förderung vom Staat gebe. Ursensollen habe als eine der wenigen Kommunen im Landkreis noch keine öffentlichen E-Ladesäulen im Gemeindegebiet. Für eine moderne Gemeinde sei dies genauso erforderlich wie schnelles Internet oder die Mobilfunkabdeckung. Die SPD wünscht sich laut der Presse-Info mindestens vier Ladepunkte auf Gemeindegebiet, etwa in den Orten Ursensollen, Hohenkemnath und Hausen/Heimhof.

Das Thema Corona und die damit verbundenen Einschränkungen sowie deren Auswirkungen wurden im Vorstand intensiv diskutiert. Die im Gesundheitswesen Beschäftigten hätten außer lobenden Worten noch immer keine Verbesserung ihrer Entlohnung erfahren, wurde moniert.

Der Ausbau des schnellen Internets in der Gemeinde ist laut dem SPD-Vorstand noch im Gange und sollte bis Ende des Jahres weitestgehend abgeschlossen sein. Doch es sei unbedingt erforderlich, auch an den Schulen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um einer eventuellen vierten Welle möglichst gut gewappnet gegenübertreten zu können. Norbert Mitlmeier hatte dazu mit den Oberpfälzer SPD-Abgeordneten Marianne Schieder und Uli Grötsch die Frage besprochen, ob mit dem Einbau von Raumluftfiltern höhere Inzidenzzahlen an den Schulen zugelassen werden könnten.

Ortsvereinsvorsitzender Daniel Reichenberger berichtete von der Aktion „Clubretter“ für die er sich, falls Notwendigkeit bestünde, stark machen wolle. Das Ziel der von Ex-Nationalspieler Dennis Aogo initiierten Kampagne sei es, Sportvereinen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz gefährdet seien, unter die Arme zu greifen. Der SPD-Vorstand solidarisierte sich zudem mit Johannes Foitzik, der bei der Bundestagswahl für den Wahlkreis Amberg-Neumarkt antritt. Er werde sich "der Belange der einfachen Leute annehmen, zu 100 Prozent solidarisch mit den Arbeitnehmern zeigen und dabei auch zu 100 Prozent unbestechlich bleiben – genau so einen Kandidaten brauchen wir jetzt“, fasste Daniel Reichenberger zusammen.

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