23.03.2020 - 14:15 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Ursensollener Feuerwehr steht gut da

"Wir wissen, dass wir uns auf die Feuerwehr Ursensollen verlassen können." Wie hier von Kreisbrandinspektor Hubert Blödt erntet der 387 Mitglieder starke Verein mit seinen 62 Aktiven viel Lob.

1. Vorsitzender Markus Dehling, 2. Vorsitzender Alexander Graf, Kassenprüfer Johann Edenharder und Markus Donhauser II., Ortssprecher Christian Graml und 1. Kommandant Thorsten Michl
von Florian Schlegel (egl)Profil

Die Feuerwehr Ursensollen zog bei der Jahreshauptversammlung ein positives Resümee über 2019. Vorsitzender Markus Dehling erinnerte in seinem Bericht an den Weihnachtsmarkt und die Winkler Kirwa. Auch die Vituskirwa war ein wesentlicher Bestandteil. Ein besonderer Höhepunkt war die Anfrage der Feuerwehr Haag, ob die Wehr die Vereinsfahne des bald danach aufgelösten Vereins aufbewahren könnte.

Saskia Landgraf sprach für die Kinderfeuerwehr. Derzeit besuchten 16 Mädchen und Buben die Gruppenstunden, in denen Spaß, Spiel und Teamgeist nicht zu kurz kämen. Am Spiel ohne Grenzen habe man 2019 mit zwei Gruppen teilgenommen.

Wie Kommandant Thorsten Michl berichtete, wurden die 62 Aktiven im vergangenen Jahr zu 69 Einsätzen gerufen. 1001 Einsatzstunden wurden dabei ehrenamtlich geleistet. Zu diesen Einsatzstunden kamen noch 50 Übungsdienste hinzu. Eine modulare Truppmann-Ausbildung wurde abgehalten.

Um bei einer flächendeckenden Unwetterlage die Integrierte Leitstelle (ILS) zu entlasten, wurden sogenannte Abschnittsführungsstellen eingerichtet, eine davon bei der Feuerwehr Ursensollen. Derzeit wird das Personal, das diese Stelle besetzen soll, geschult. In seinem Ausblick erwähnte Michl die digitale Alarmierung sowie die Zukunftskonzepte der Feuerwehren in der Gemeinde.

Jugendwart Alexander Streher zeigte sich stolz auf die 15 Jugendlichen in seiner Gruppe. Insgesamt habe man im 2019 35 Übungen abgehalten, aber auch Jugendfreizeiten wie eine Poolparty oder eine Hüttenwanderung. Besonders hob er die Abschlussprüfung zum MTA-Basismodul, aber auch die Übungen für den Brandfall und die Technische Hilfeleistung hervor. Heuer wolle man die Dienstuniformen der Jugendfeuerwehr erneuern und an der Prüfung für die deutsche Jugendleistungsspange teilnehmen.

Kassier Simon Streher legte die Einnahmen und Ausgaben dar. Die beiden Kassenprüfer Johann Edenharder und Markus Donhauser II wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Vorsitzender Markus Dehling ehrte Christian Graml für 25 Jahre Mitarbeit im Vorstand.

Bürgermeister Franz Mädler stellte fest: "Die Ansprüche an die Feuerwehr sind immer mehr gewachsen." Er zollte der Ursensollener Wehr Dank für eine hervorragende Arbeit. Abschließend wünschte sich der scheidende Bürgermeister, dass alle Wehren in der Gemeinde an einem Strang ziehen.

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt informierte, dass im Landkreis im vergangenen Jahr rund 1800 Einsätze angefallen waren. Dazu zählten unter anderem der Kontingenteinsatz im Berchtesgadener Land, die beiden Bombenfunde in Haselmühl sowie zahlreiche Flächenbrände. An der Katastrophenschutzübung im Januar habe auch die FFW Ursensollen mit ihrer Abschnittsführungsstelle teilgenommen. Pfarrer Konrad Willi legte in seinem Grußwort dar, dass die Feuerwehr und ein Pfarrer eines gemeinsam haben: "Wenn Menschen in Not sind, braucht man uns."

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