05.05.2020 - 10:42 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Ursensollener Gemeinderat kommt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode zusammen

Es war ein ungewöhnlicher Tagungsort: Zur letzten Sitzung dieser Legislaturperiode kam der Ursensollener Gemeinderat im Kubus zusammen. Grund dafür waren natürlich die Abstandsregeln wegen der Coronakrise.

Bei der letzten Sitzung der Legislaturperiode tagt der Ursensollener Gemeinderat im Kubus.
von Autor UAProfil

Ein Thema war die Erweiterung des Dorfplatzes in Ursensollen im Zuge des Seniorenwohnheim-Neubaus. Landschaftsarchitekt Christopher Trepesch stellte dem Gremium die Planung dazu vor. Im nächsten Schritt sollen die Entwürfe zur Bewilligung an die Regierung gehen und die Tiefbauarbeiten ausgeschrieben werden. Bei geschätzten Baukosten in Höhe von 100 000 Euro kann die Gemeinde mit einer Förderquote von 60 Prozent im Rahmen der Städtebauförderung rechnen.

Das Gremium genehmigte

Das Gremium genehmigte rund 42 000 Euro für die Beschaffung von Ausrüstung für die sechs gemeindlichen Feuerwehren. Die Gemeinderäte stimmten überein, dass der neue Rat ein Konzept erarbeiten soll, gemäß dem die Feuerwehren künftig eigenverantwortlich über ein bestimmtes Budget verfügen können.

Weiterhin beschloss man die Aufstellung des beantragten Bebauungsplans mit Grünordnung als Sondergebiet zur Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage. Die soll auf einer Fläche südliche der Ortschaft Wappersdorf errichtet werden und eine Leistung mit von etwa zehn Megawatt Peak (MWp) haben. Die Investorenfamilie Horsch beabsichtigt auch, je zwei MWp als Bürgersolarpark und der gemeindlichen Kommunal-GmbH anzubieten. Die Verwaltung mit der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die Unterrichtung der Öffentlichkeit beauftragt.

Des Weiteren entschied der Gemeinderat, ein Teilstück des öffentlichen Feld- und Waldweges Richtheimer Weg von Kastl bei Gunzelsdorf einzuziehen. Dieser Abschnitt ist in Teilen nicht befahrbar und hat keine Verkehrsbedeutung mehr. Die vorliegenden Bauanträge werden an das Landratsamt ohne Einwand zur Genehmigung weitergeleitet, zwei davon in der nächsten Bauausschusssitzung nochmals behandelt.

Bürgermeister Franz Mädlergab bekannt, dass die Telekom die Arbeiten zum weiteren Breitbandausbau im Gemeindegebiet im Mai wieder aufnehmen wird. Zum Abschluss dankte er allen Gemeinderäten sowie der Verwaltung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen 18 Jahren.

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