25.10.2021 - 16:03 Uhr
UrsensollenOberpfalz

VdK-Ortsverband Ursensollen registriert starken Mitgliederzuwachs

Der VdK-Ortsverband Ursensollen ehrt langjährige Mitglieder (von links): Dritter Bürgermeister Achim Kuchenbecker, VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty, Emilie Graml (in Vertretung für ihren Ehemann Josef Graml, 20 Jahre Mitglied, Beisitzer im Vorstand), Rudolf Kuhn (20 Jahre), Georg Stiegler (25 Jahre), Edeltraud Urban (20 Jahre) und Vorsitzende Jutta Streher.
von uscProfil

Der Sozialverband VdK, größter seiner Art in Deutschland, findet auch in der Gemeinde Ursensollen wachsenden Zuspruch. Darauf verwies Vorsitzende Jutta Streher in der Jahreshauptversammlung für die Jahre 2019 bis 2021. Nach der Pandemie-Zwangspause soll nun das Vereinsleben wieder aufblühen.

Vor dem Lockdown gab es im Ortsverband zahlreiche Angebote für die 350 Mitglieder, wie aus dem Jahresrückblick von Jutta Streher hervorgeht. Der VdK brachte sich auch bei der Gestaltung des Programms für das Seniorennetzwerk Ursensollen-Ammerthal mit fünf Veranstaltungen ein. Aktiv war auch der Besuchsdienst mit Hans Schneider und Rita Helfendörfer. Dieser Service für die Mitglieder musste wegen Corona eineinhalb Jahre ruhen. Tradition hat in der Gemeinde Ursensollen die Sammlung „Helft Wunden heilen“. Die Spenden kommen laut Streher behinderten Kindern und deren Familien sowie psychisch kranken Erwachsenen zugute.

Streher hob die positive Entwicklung des Ortsverbands hervor und erachtete dies als Beweis dafür, „dass unsere Arbeit und unsere Bemühungen im Ortsverband geschätzt werden und gut ankommen“. Der VdK Ursensollen verzeichnete 17 Neuzugänge im Jahr 2019, 18 im Jahr 2020 und im laufenden Jahr bereits 23 Neuaufnahmen. „Das sind 58 neue Mitglieder in den letzten drei Jahren“, bilanzierte Streher unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer.

VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty fand anerkennende Worte für die Arbeit in Ursensollen. „Von den 25 Ortsverbänden ist Ursensollen einer der besten“, so ihre Wertschätzung. Sie ging kurz auf die bundespolitische Arbeit des VdK ein und gab für das künftige Engagement das Motto „Sozialer Aufschwung jetzt“ aus. Dritter Bürgermeister Achim Kuchenbecker überraschte die Versammlung in Heinzhof mit der Nachricht, dass sich Bürgermeister Albert Geitner wegen eines Corona-Kontakts in Quarantäne begeben musste und er ihn deshalb vertrete. Kuchenbecker freute sich, dass vereinsmäßig „wieder Leben in die Bude kommt“ und das Vereinsleben in der Gemeinde wieder funktioniere. Sein Dank galt der aktiven VdK-Vorsitzenden Jutta Streher für zehnjährige Vorstandsfunktion. „So einen Mitgliederzuwachs wünscht sich jeder Verein“, sagte er.

Erstmals nahm der neue Pfarrvikar Thomas Sanikommula an einer VdK-Versammlung teil. Er würdigte nicht nur das Engagement, sondern hatte auch die Ehre, die vom Ortsverband neu gestiftete Totengedenkkerze erstmals zu entzünden. In ihrem Ausblick auf den Rest von 2021 und auf 2022 kündigte Streher die schon traditionellen Veranstaltungen und zwei Vortragsnachmittage an. Sie appellierte an die Mitglieder, den kostenlosen Fahrdienst und die Nachbarschaftshilfe in Anspruch zu nehmen.

 

 

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