CSU Ursulapoppenricht-Mimbach nominiert Kandidaten

In rund sechs Monaten stehen in Bayern wieder Kommunalwahlen an. Grund genug für den CSU-Ortsverband Ursulapoppenricht-Mimbach seine Kandidaten für den Marktrat Hahnbach zu nominieren und den Startschuss für den Kommunalwahlkampf zu geben.

Sie zeigen selbst an, wo die Reise hingehen soll: Werner Koller (Zweiter von links), Alexandra Lettner (Mitte) und Thomas Dotzler (Zweiter von rechts) bewerben sich als Kandidaten der CSU Ursulapoppenricht um den Einzug in den Hahnbacher Marktgemeinderat. Unterstützt werden sie dabei vom Ursulapoppenrichter Ortsvorsitzenden und Kreisrat Michael Mertel (rechts) sowie Bürgermeister Bernhard Lindner (links).
von Redaktion ONETZProfil

„Den 15. März 2020“, so Ortsvorsitzender Michael Mertel zu Beginn der gut besuchten Sitzung, „solltet Ihr Euch schon jetzt dick im Kalender anstreichen“. Gemeint ist der Tag, an dem in Bayern die Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte gewählt werden. „Das ist die Ebene, die dem Bürger am nächsten ist und daher ist das für uns als CSU die in der Fläche wichtigste Wahl“, so der Vorsitzende, der zur Mitgliederversammlung in das Sportheim Ursulapoppenricht geladen hatte.

Zu jeder Wahl gehören auch die passenden Kandidaten, im Ortsverband Ursulapoppenricht stehen diese nun fest, heißt es seitens der CSU. Nach dem einstimmigen Votum der Mitglieder sollen Alexandra Lettner (Godlricht), Werner Koller (Ursulapoppenricht) und Thomas Dotzler (Mimbach) in das Rennen gehen. „Mit diesem starken Kandidatenteam haben wir eine perfekte Mischung gefunden: Wir haben die drei größten Ortsteile unserer Region abgedeckt, eine engagierte Frau dabei und sowohl die Jugend, als auch die Erfahrung mit im Boot“, so Kreisrat Mertel in dem Bericht an die Presse.

Die Erfahrung im Team, das ist Werner Koller: Langjähriger Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Amberg, sowie des Fördervereins Kommunikationszentrum Ursulapoppenricht und seit Juli als Nachrücker sogar amtierender Gemeinderat. „Durch meine jahrelange Mitarbeit in den verschiedensten Vereinen und Initiativen in Ursulapoppenricht und der Umgebung kenne ich das Ortsleben sowie die Anliegen unserer Bürger sehr gut und weiß, wenn der Schuh an einer Stelle drückt“, meint der 68-jährige Rentner. Jüngste Bewerberin im Feld ist Alexandra Lettner (28), die seit 2017 den Ortsverband der Jungen Union (JU) Ursulapoppenricht führt. „Mein Ziel ist es, auch den jungen Leuten vor Ort eine Stimme zu geben. Es ist wirklich wichtig, auch die Jugend mit einzubinden und sie für kommunale Themen zu begeistern“, meint die gelernte Industriekauffrau, die beim Bayerischen Landesamt für Pflege in Amberg angestellt ist.

Thomas Dotzler möchte sich vor allem auch für die Interessen der Einwohner in Mimbach und Mausdorf stark machen: „Die Dorferneuerung Mimbach-Mausdorf ist ein großes und für die Anwohner sehr wichtiges Projekt, das den Marktgemeinderat auch in der neuen Legislaturperiode beschäftigen wird. Und da möchte ich mich als Gemeinderat tatkräftig einbringen.“ Das erklärt der 48-Jährige, der für eine örtliche Innenausbau-Firma arbeitet und Ortssprecher von Mimbach sowie Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung Mimbach-Mausdorf ist, in der Presseinfo.

Für die nächsten Monate hat sich der Ortsverband einiges vorgenommen: Im Herbst soll eine Führung durch den Sitz der Oberpfalz-Medien in Weiden und ein Ortstermin im neuen Baugebiet in Ursulapoppenricht organisiert werden. Mit den Themen „Bauen und Wohnen“ im ländlichen Raum wollen sich die CSU-Mitglieder im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im Winter beschäftigen, zudem soll eine an alle Einwohner gerichtete Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Bernhard Lindner veranstaltet werden. Der ebenfalls anwesende Lindner war es dann auch, der den frisch nominierten Gemeinderatskandidaten als einer der Ersten gratulierte: „Ich freue mich sehr, dass aus dem Ortsverband Ursulapoppenricht-Mimbach so aktive und engagierte Mitglieder kommunalpolitisch mitarbeiten wollen. Der Marktgemeinderat ist dann am stärksten, wenn alle Gemeindeteile vertreten sind“, so Bürgermeister Lindner.

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