07.10.2021 - 08:59 Uhr
Utzenhofen bei KastlOberpfalz

Feuerwehr Utzenhofen hält an ihren Kommandanten fest

Die Feuerwehr Utzenhofen wählt ihre beiden Kommandanten (vorn, von links): stellvertretender Kommandant Dany Scharl und Kommandant Franz Schmidbauer; hintere Reihe (von links): Bürgermeister Stefan Braun, Vorsitzender Hubert Zollbrecht und Pfarrvikar Charles Nwamiro.
von Autor AUNProfil

Voll besetzt war der Schulungsraum im Gerätehaus, als die Feuerwehr Utzenhofen dort ihre Jahreshauptversammlung abhielt. Dabei wurden Kommandant Franz Schmidbauer und sein Stellvertreter Dany Scharl einstimmig wiedergewählt.

Vorsitzender Hubert Zollbrecht zeigte in seinem Jahresrückblick auf, dass 2020 aus bekannten Gründen nur wenige Termine abgehalten werden konnten. Die alte Fahne aus dem Jahre 1912 sei renovierungsbedürftig. Die Firma Kössinger aus Schierling verlange für die Sanierung 7700 Euro. Nach deren Angaben wurde die Fahne bereits dreimal restauriert. Das Tuch sei ziemlich verschlissen und sollte überall erneuert werden. Die Stickereien müssen ausgebessert und zum Teil auch erneuert werden. Mehrheitlich waren die Mitglieder nach längerer Diskussion der Meinung, dass die alte Fahne erhalten und renoviert werden sollte. Schriftführer Klaus Zollbrecht gab seinen Bericht, ebenso Kassier Michael Herdegen, laut dem sich die Finanzen leicht verbessert hätten verbessert worden.

Wie Kommandant Franz Schmidbauer erklärte, war das Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie für die Wehr ein arbeitsintensives Jahr. Die 74 Einsatzkräfte, darunter 18 Frauen, leisteten bei vier Einsätzen insgesamt 56 Einsatzstunden. Zur Wehr gehören 14 Atemschutzträger, 7 Gruppenführer und 13 Maschinisten. Jugendwart Laurenz Knott berichtete, dass die Jugendfeuerwehr elf Mädchen und zwölf Jungen in zwei Gruppen umfasst. Dieses Jahr erreichen nach Knotts Angaben neun Jugendliche das erforderliche Alter, um in die aktive Wehr aufzurücken.

Vorsitzender Hubert Zollbrecht bedauerte, dass die 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Utzenhofen Corona-bedingt abgesagt werden musste. Mehrere Jahre hätten Vorstand und Festausschuss geplant und unzählige Stunden für die Vorbereitung investiert. Nach längerer Diskussion kam man zu der Meinung, erst die 130-Jahr-Feier abzuhalten. "Das wird dann ein Fest der Superlative", versprach Zollbrecht.

Pfarrvikar Charles Nwamiro dagte, dass die Arbeit der Feuerwehrleute auch im Namen Gott geschehe. Bürgermeister Stefan Braun dankte den Aktiven für ihren Einsatz bei der Feuerwehr, aber auch im gesellschaftlichen Leben der Marktgemeinde. Die gute Beteiligung bei der Außendarstellung hielt er für besonders erwähnungswert. Die Jugendarbeit sei vorbildlich, so der Bürgermeister.

 

 

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