Die Büros der Verwaltung und der Schulungsraum der Volkshochschule (VHS) werden in die ehemalige Krankenpflegeschule verlegt. Am Samstag, 3. November, beginnt dort offiziell der Betrieb. Die sieben Verwaltungsdamen der Einrichtung sind derzeit damit beschäftigt, ihr neues Domizil einzurichten. Fünf gestandene Mitarbeiter des Maschinenrings waren zuvor zwei Tage lang damit beschäftigt, das Mobiliar des Chefinnenbüros, Computerhardware und jede Menge Akten aus den angestammten Räumen in der Mähringer Straße 9 in die neuen Räume in die St.-Peter-Straße 33 zu bringen.
Ab Montag, 5. November läuft der Betrieb wieder normal. Die Kontaktdaten haben sich nicht geändert und wer bei der VHS anruft oder eine E-Mail sendet, landet auch jetzt schon an der richtigen Adresse. Seit 1976 war die VHS im Gebäude II des Landratsamtes untergebracht. Seit 1988 hatte dort die jetzige Leiterin Angelika Schraml Arbeitsplatz.
Sie gibt zu, dass sie mit einem weinenden Auge ihr gewohntes Arbeitsumfeld räumt. Aber natürlich schätze sie schon die Vorteile, welche die renovierten Räume im Parterre der ehemaligen Krankenpflegeschule mit sich brächten. Im ersten und zweiten Stock sind seit geraumer Zeit schon Gesundheits- und Veterinäramt untergebracht. Den größten Vorteil sieht Schraml darin, dass jetzt jede Mitarbeiterin ihr eigenes Büro habe, außer Anja Schieder und Christina Zeitler die sich einen Raum teilen, weil sie gemeinsam an verschiedenen Projekten arbeiten.
Das neue Gebäude bietet auch zwei Kursräume, die perfekt für Sprach- und Integrationskurse geeignet sind. Der größere von beiden bietet 25 Plätze und ist damit für Prüfungen optimal geeignet. Der Eingang erfolgt über den ehemaligen Haupteingang der Krankenpflegeschule. Von dort führt eine Treppe in die neuen Verwaltungsräume der VHS.
Walter Brucker, Pressesprecher des Landratsamtes informiert, dass zeitnah dort ein Treppenlift eingebaut wird, um wenigstens teilweise Barrierefreiheit zu gewährleisten.
In den frei werdenden Räumen entstehen neuen Büros für das Landratsamt. Außerdem wird ein ehemaliger, 80 Quadratmeter großer Kursraum in drei weitere Büroeinheiten geteilt. Unter anderen werden dort Mitarbeiter der Immissionsschutzabteilung und der Rechnungsprüfung einziehen, was die Situation des Büroraumnotstands innerhalb der Behörde wenigstens einigermaßen entzerren soll.













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