Vilseck
24.02.2022 - 11:43 Uhr
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Arbeiten für Rad- und Gehweg vom Ort Schlicht zum Neubaugebiet Weidenstock angelaufen

Einige Bäume sind bereits gefällt – Zeichen dafür, dass die Vorarbeiten für den Bau eines Rad- und Gehwegs vom Ort Schlicht zum Neubaugebiet Weidenstock angelaufen sind. Der Stadtrat befasst sich mit den technischen Details und den Kosten.

Mit der Rodung von einigen Bäumen sind die ersten Vorarbeiten für den Bau des Rad- und Gehwegs von Schlicht zum Neubaugebiet Weidenstock angelaufen. Sobald die Förderzusage der Regierung vorliegt, erfolgt die Ausschreibung und geht der Auftrag an eine Baufirma. Bild: e
Mit der Rodung von einigen Bäumen sind die ersten Vorarbeiten für den Bau des Rad- und Gehwegs von Schlicht zum Neubaugebiet Weidenstock angelaufen. Sobald die Förderzusage der Regierung vorliegt, erfolgt die Ausschreibung und geht der Auftrag an eine Baufirma.

Die Errichtung eines Rad- und Gehwegs von Schlicht zum Baugebiet Weidenstock stand wiederholt auf der Tagesordnung des Vilsecker Stadtrates. Die geplante Trasse führt vom Rennweg bis zur Einfahrt in das Neubaugebiet, die Baumaßnahme umfasst auch eine Querungshilfe. Der Geh- und Radweg dient der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Zuge des Ausbaus der Staatsstraße 2120. Der Stadtrat stimmte in seiner jüngsten Sitzung einer Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt zu, in der die technischen Details festgeschrieben sind. Geregelt wird in der Vereinbarung auch die Kostenaufteilung, den größten Teil der Investition hat die Stadt Vilseck zu tragen, ebenso die Kosten des Verfahrens.

Der Breitbandausbau war Thema eines Referats, das ein Experte vom Breitbandzentrum Bayern hielt. Er lieferte dem Stadtrat aktuelle Informationen über den Stand dieser Infrastrukturmaßnahme. Über den sogenannten Höfebonus und die Gigabit-Richtlinie seien schon einige Maßnahmen umgesetzt worden, sagte er. In allen umliegenden kleineren Ortschaften und Einzelhöfen von Vilseck sollen demnach bis zum Jahr 2024 Glasfaserkabel verlegt werden. Die Versorgung mit Glasfaserleitungen wäre in den Hauptorten Vilseck, Schlicht und Sorghof nur durch den "eigenwirtschaftlichen Ausbau eines externen Partners" möglich.

Alle sieben Feuerwehren der Stadt wurden in den Jahren 2021 und 2022 mit neuer Schutzausrüstung ausgestattet. Die bisher getragenen Hosen und Jacken gingen an die Stadt zurück. Die Kleidung ist zwar noch verwendbar, findet aber keinen Käufer. Mures, die Partnerstadt von Vilseck in Siebenbürgen, soll, wenn es nach der Stadtverwaltung geht, im Rahmen der Rumänien-Hilfe Vilseck diese ausgemusterten Feuerwehrjacken und -hosen der Vilsecker Wehren erhalten. Die dortigen Einsatzkräfte würden die Ausrüstungsteile auch dankend annehmen, informierte Stadtrat Manuel Plößner, der Kontakt mit der Partnerstadt aufgenommen hat. Im Einzelnen geht es um 73 verwendbare Überjacken, 116 leichte Einsatzjacken und 106 leichte Einsatzhosen. Zweiter Bürgermeister Thorsten Grädler schlug vor, Kleidung auch den bei der Flutkatastrophe im Ahrtal eingesetzten Feuerwehren anzubieten.

Die Stadt Vilseck unterstützt Investitionen der Vereine aus ihrem Bereich mit 25 Prozent der Kosten. Nun sollen die dafür zugrunde liegenden Vereinsförderrichtlinien insofern angepasst werden, dass der antragstellende Verein künftig beantragte, zugesagte oder erhaltene Zuschüsse der Stadtverwaltung mitzuteilen hat. Diese Zuschüsse werden angerechnet, womit eine Doppelförderung ausgeschlossen werden soll. Auch legte der Stadtrat fest, den Höchstbetrag von 10.000 Euro je Maßnahme nur einmal jährlich an den jeweiligen Verein auszuzahlen.

Hintergrund:

Spende an Partnerstadt in Siebenbürgen

Die Stadt Vilseck spendet ausgediente, aber noch verwendbare Feuerwehrbekleidung an die rumänische Partnerstadt Mures.

  • 73 Überjacken
  • 116 leichte Einsatzjacken
  • 106 leichte Einsatzhosen
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