(usc) Während in Schnaittenbach nur acht Teilnehmer zur Führung durch den nahen Staatsforst beim Sportzentrum kamen, strömten in Vilseck fast 50 Leute zum Pavillon an der renaturierten Vilsaue. Beide Gruppen durften Fledermäuse aus nächster Nähe erleben. Mit einer langen Leiter ausgerüstet, holte Gebietsbetreuer und Fledermausexperte Rudolf Leitl eine Bechstein- und eine Fransenfledermaus aus einem Fledermauskasten und zeigte sie den Naturfreunden. Im Taschenlampen-Schein waren weitere schlafende Flattermänner in hohen, sehr flachen Fledermauskästen zu sehen. In vielen weiteren Kästen ließ Tierkot erkennen, dass diese auch bewohnt waren.
Zur Dämmerung postierte sich die Vilsecker Gruppe dann an der Vils, die Schnaittenbacher an einem Waldweiher. In den Regenpausen zeigten sich sofort Insekten jagende Fledermäuse, hauptsächlich Zwerg- und Wasserfledermäuse. Ihre Ultraschallrufe waren als lautes Knattern in einem Spezial-Detektor zu hören.















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