09.08.2020 - 11:36 Uhr
VilseckOberpfalz

Stadtrat Vilseck beantragt für Skateranlage in Sorghof Geld aus dem Regionalbudget

Geld aus dem Regionalbudget kann über die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) beantragt werden. Damit geförderte Projekte sollen Lebensqualität oder Infrastruktur verbessern. Eine interessante Sache findet der Stadtrat Vilseck.

Der 1. FC Schlicht beabsichtigt den Neubau eines Rasenspielfelds direkt angrenzend an seinen A-Platz. Der entlegene Trainingsplatz in Ködritz soll dafür aufgegeben werden.
von Redaktion ONETZProfil

Bei der Sitzung des Stadtrats Vilseck informiert Bürgermeister Hans-Martin Schertl das Gremium über das Regionalbudget. Verschiedene Kleinprojekte, die der Umsetzung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und diesen Förderzweck erfüllen, können demnach künftig mit Mitteln aus diesem Fördertopf bezuschusst werden. Die Gesamtausgaben dürfen jedoch 20 000 Euro nicht überschreiten, der Höchstförderbetrag liegt bei 10.000 Euro. In der ersten Runde der Mittelvergabe stellt die Stadt Vilseck zur Aufwertung der Skateranlage in Sorghof einen Zuschussantrag für zwei Rampen. Wenn Vereine aus der Großgemeinde, Bürger oder Stadträte Vorschläge für förderwürdige Projekte haben, können Anträge für das Jahr 2021 bei der AOVE eingereicht werden.

Bürgermeister Schertl informierte über zwei Vergaben, bei denen die Geheimhaltung weggefallen ist. Den Auftrag für die Anmietung von Containern für eine zusätzliche Kindergartengruppe in Sorghof erhält die Firma KMS aus St. Egidingen. Mit der Schülerbeförderung im Gebiet der Stadt im Zuge des freigestellten Schülerverkehrs wurde die Firma Willax aus Vilseck beauftragt.

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Vilseck

Ein wichtiger Punkt in der Stadtratssitzung war der Neubau eines Rasenspielfelds des 1. FC Schlicht. Der Verein will seinen Trainingsplatz in Ködritz aufgeben und direkt nördlich an den bestehenden A-Platz angrenzend ein Rasenspielfeld errichten. Die derzeitige große Distanz zwischen den zwei Plätzen ist für den Verein ein großer Nachteil. Um dem abzuhelfen, beantragte der 1. FC Schlicht bei der Stadt einen Sonderzuschuss, der nach den Investitionsförderrichtlinien der Kommune möglich ist. Das Gremium sicherte dem 1. FC Schlicht einstimmig einen Betrag von 10 000 Euro zu. Außerdem wünscht der Verein, dass ihm die Stadt eine Ausfallbürgschaft gewährt. Da beim Neubau des Rasenspielfelds sowohl die Zuschüsse als auch die Darlehensbeträge erst bei Fertigstellung der Maßnahme ausbezahlt werden, benötigt der FC einen Bankkredit, für den man einen Bürgen braucht. Viele Stadträte hatten an der vorangegangenen außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins teilgenommen, bei der Vorsitzender Stefan Weiß das Projekt und die Umsetzung präsentiert hatte. Man war im Stadtrat der Meinung, dass der Neubau auf "vernünftigen Füßen steht" und die Stadt die Umsetzung mit einer Bürgschaft unterstützen sollte.

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